Zum Hauptinhalt springen
Inland
Wirtschaft

Entlassungen beim European Logistics Campus von Nike in der Provinz Antwerpen

Ein Teil des Personals bei der Sportmarke Nike in Laakdal in der Provinz Antwerpen wird entlassen. Dies wurde im Rahmen eines Sonderbetriebsrat bekannt gegeben. Nike reformiert seine Technologieabteilungen weltweit und das wird auch Konsequenzen für den Standort Belgien haben. Wie viele direkte Entlassungen es geben wird, ist noch nicht klar. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Am Dienstag gab die Geschäftsführung von Nike ihre Absicht bekannt, in der Technologieabteilung, auch bekannt als European Logistics Campus (ELC), Personal zu entlassen. 176 Personen arbeiten in dieser Abteilung, aber nicht alle müssen gehen, sagte die christliche Gewerkschaft ACV am Dienstagabend. 

Ab Mittwoch beginnt eine Informations- und Konsultationsphase. Das sogenannte  „Renault-Verfahren“, ein belgisches Sozialverfahren bei Massenentlassungen, kommt nicht zur Anwendung, da weniger als 10 % aller Mitarbeiter am Standort betroffen sind. Insgesamt arbeiten in Laakdal etwa 5.000 Menschen. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie viele der 176 Mitarbeiter der Abteilung betroffen sind.

Nicht wirklich überraschend

Dass Personal in Laakdal abgebaut werden soll, wurde letztes Jahr zwischen den Zeilen angekündigt. Laut ACV habe die Absicht, Personal zu entlassen, nichts mit negativen Ergebnissen innerhalb der ELC-Abteilung zu tun. Dies finde im Rahmen einer weltweiten Neuausrichtung des Bekleidungsriesen statt.

Doch der Sportmarke Nike geht es nicht gut. Zu Beginn des Sommers wurde schon bei den Wochenendschichten beim ELC Personal abgebaut. Nike leidet unter einem harten internationalen Wettbewerb und versucht, sich neu zu erfinden. Dies geschieht unter dem neuen CEO Elliott Hill, einem Veteranen der Marke. Er startete einen Plan zur Kostensenkung, unter anderem durch den Abbau von 1.700 Arbeitsplätzen weltweit.

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5