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Frühjahr und Sommer in Belgien: Trockenste Periode seit über 100 Jahren

Belgien hat in diesem Jahr die trockenste Kombination aus Frühling und Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Zwischen Anfang März und Ende August fielen laut dem Königlichen Meteorologischen Institut (KMI) in Ukkel/Brüssel nur knapp 184 Millimeter Niederschlag. Das war weniger als die Hälfte des üblichen Durchschnittswerts von knapp 400 Millimetern. Nur im gleichen Zeitraum im Jahr 1921 war es in Belgien noch trockener.

Andreas Kockartz Belga
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Schon die Monate in diesem Frühling gehörten mit auffallend wenig Niederschlag zur zweittrockensten Periode seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Belgien im Jahr 1833. Der Sommer 2025 brachte kaum Entspannung und gehört jetzt zu den 15 trockensten Sommerperioden seit fast zwei Jahrhunderten.

Die Trockenheit ging einher mit überdurchschnittlicher hohen Temperaturen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,3°C war der zu Ende gegangene Sommer viertwärmste seit 1833.

Statt der üblichen 24 Sommertage (über 25°C) registrierte das KMI nicht weniger als 38 mit Werten über 25°C. Dazu gehörten 9 Tage mit tropischen Temperaturen von über 30°C. Zwei Hitzewellen zwischen Ende Juni und Mitte August taten ihr Übriges dazu.

Hinzu kamen extreme Temperaturunterschiede. Diese reichten von 38,3°C in der Nacht zum 2. Juli in Diepenbeek bei Hasselt (Provinz Limburg) bis zu nur 0,6°C nachts am 25. August in Elsenborn in Ostbelgien (Provinz Lüttich).

Der genannte Zeitraum brachte auch außergewöhnlich viel Sonnenschein mit sich. Mit 707 Stunden lag der Wert gut 100 Stunden über dem Durschnitt der letzten Jahrzehnte.     

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