Die Inflationsrate lag in Belgien im August bei 1,91 % und bleibt in etwa unverändert gegenüber dem Vormonat Juli, als sie bei 1,92 % lag. Das geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Daten des belgischen Statistikamtes Statbel hervor. Im Juli war die Teuerungrate erstmals seit Januar 2024 wieder unter die Marke von 2 % gesunken.
Die eher niedrig bleibende Inflation sorgt dafür, das die Preise für die Dinge des alltäglichen Lebens nur langsam steigen.
Die sogenannte Kerninflation, die auf Basis von Bereichen, wie Energie und unverarbeitete Lebensmittel berechnet wird, die auf den internationalen Märkten Schwankungen ausgesetzt sein können, sank im August leicht von 2,36 auf 2,30 %.
Einige Preise für unterschiedliche Konsumgüter sanken, andere stiegen im zu Ende gehenden Monat August.
Teurer wurden Flugtickets (+8,9 %), Urlaub in Ferienparks (+5 %), Strom (+1,1 %), Neuwagen (+0,7 %) und Mieten für Privatwohnungen (+0,3 %) wurden teurer.
Günstiger wurden Erdgas (-3 %), Haushaltsgeräte (-6,8 Prozent), Kraftstoffe (-0,9 %), Gemüse (-1,5 %) und Reisen ins Ausland (-1,1 %).
