In der laufenden Mückensaison ist in 7 belgischen Gemeinden die Anwesenheit von Tigermücken festgestellt worden. Dies melden das staatliche wissenschaftliche Gesundheitsamt Sciensano und das Institut für Tropenheilkunde (ITG). Offenbar haben einige Tigermücken den Winter in Belgien überlebt.
Sciensano versucht Tigermücken über Felduntersuchungen zu registrieren und bekommt dabei auch Hilfe von Meldepunkten aus der Zivilgesellschaft.
Obschon das Monitoring noch läuft, wurden dieses Jahr Tigermücken in 7 Gemeinden in Belgien gesichtet und registriert: In der Brüsseler Gemeinde Etterbeek sind diese Insekten ebenso gemeldet worden, wie in Hoegaarden und Kessel-Lo in Flämisch-Brabant, in Ath in der Wallonie und in Merelbeke-Melle und Lebbeke in Ostflandern.
Tigermücken sind eine invasive Insektenart, die Viren, wie das Dengue-Fieber, Chikungunya oder Zika übertragen können. Deshalb versuchen Sciensano und das ITG diese Mücken so gut wie möglich zu lokalisieren.
Offenbar gelingt es solchen Insekten aufgrund des Klimawandels immer häufiger, den belgischen Winter zu überleben. Dies ist nachweislich der Fall in der Brüsseler Gemeinde Sint-Joost-ten-Noode und in Wijnegem in der Provinz Antwderpen.
Das ITG und Sciensano versuchen im seit Anfang August und noch bis Ende September mit Hilfe der flämischen Landesagentur für Natur und Wald (ANB) die Tigermücken zu bekämpfen. Dabei bekommen sie Unterstützung vom Schädlingsbekämpfer Rentokil.
