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Inland
Justiz

Person während einer pro-palästinensischen Demo in Brüssel durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt

Am Sonntagnachmittag ist mitten in einer pro-palästinensischen Demonstration in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Zeugen des Vorfalls konnten der Polizei den Verdächtigen anweisen. Dieser wurde festgenommen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Gegen 14 Uhr am Sonntagnachmittag hatten sich dutzende Menschen auf dem Zaterdagplein in Molenbeek für einen Marsch für Palästina versammelt. Die Veranstaltung hatte eine offizielle Genehmigung der Gemeinde. Die Demonstranten forderten Sanktionen gegen Israel und ein Ende der Kolonisierung des Westlichen Jordanufers durch israelische Siedler.

Gegen 18:15 Uhr wurde die Polizei zu einer Messerstecherei in Mitten der Veranstaltung gerufen. Dort war ein Teilnehmer der Demo niedergestochen und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Das Opfer wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht. Inzwischen befindet sie sich nicht mehr in Lebensgefahr. 

Nach Zeugenaussagen handelt es sich bei dem Niedergestochenen um einen Mann aus Gaza. Dieser sei ohne erkennbaren Grund und ohne vorherige Diskussionen oder Streitgespräche von dem Verdächtigen niedergestochen worden, wie die Polizei bestätigte.

Andere Zeugen sahen einen Mann aus der Menge flüchten, der ein Messer in der Hand hatte. Sie verfolgten diesen und konnten ihn der Polizei anweisen, die ihn festnahmen. Die Veranstalter der Demonstration und weitere Zeugen gaben an, den Mann nicht zu kennen und man vermutet, das er mit der Demo nichts zu tun habe. Dies allerdings konnte die Polizei bisher nicht bestätigen. 

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