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Belgische F-16er bewachen den Luftraum über Island

Belgische Kampfflugzeuge vom Typ F-16 bewachen zum ersten Mal den Luftraum über Island, wie Bundesverteidigungsminister Theo Francken (N-VA) meldet. Island verfügt selber nicht über eine eigene Luftwaffe. Die Luftraumüberwachung übernehmen reihum die anderen NATO-Mitgliedsländer. 

Andreas Kockartz Belga
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Vor knapp einer Woche sind 4 belgische F-16er nach Island geflogen und etwa 100 Soldaten und Techniker der Luftwaffe sind ihnen zum NATO-Militär- und Luftwaffenstützpunkt Keflavik gefolgt. Der Einsatz dauert voraussichtlich bis zum 15. September.

„Die belgischen F-16er sind innerhalb von 15 Minuten in der Luft, wenn sich eine Bedrohung ergibt. Falls ein unbekanntes oder verdächtiges Flugzeug in den NATO-Luftraum eindringt, können unsere Piloten dieses zur Landung zwingen und kontrollieren“, so Verteidigungsminister Francken.

Laut Francken ist dieser Einsatz mehr als nur eine Trainingseinheit. Island und Grönland liegen an der sogenannten „Nordroute“, eine klassische Flugroute, der russische Bomber folgen können, um in Richtung Westeuropa  zu fliegen.

„Die Botschaft für Russland ist glasklar: Wer unsere Grenzen oder die unserer Bundesgenossen testet, wird merken, dass wir da sind“, so der belgische Verteidigungsminister. 

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