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Inland
Wirtschaft

Belgiens Baugewerbe in Not: Drei Viertel der Unternehmen suchen neue Mitarbeiter

73 % der Bau- und Installationsunternehmen suchen neue Mitarbeiter. Insgesamt sind  aktuell16.576 Stellen offen, wie der belgische Bauverband Embuild berichtet. Dies sei in Belgien ein strukturelles Problem, so der Verband. Nach Angaben des Bauverbandes arbeiten in unserem Land 217.400 Arbeitnehmer und 81.500 Selbstständige im Baugewerbe.

Andreas Kockartz Belga
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„Im Bau- und Installationssektor gibt es seit Jahren zwischen 14.000 und 20.000 unbesetzte Stellen. Und die Quote, die angibt, wie viele offene Stellen es im Verhältnis zur Gesamtzahl der Arbeitsplätze gibt, ist mit 7,07 % die höchste aller Branchen", heißt es dazu bei Embuild.

„Um dieses strukturelle Problem anzugehen, müssen wir an verschiedenen Fronten arbeiten“, sagt Niko Demeester, CEO von Embuild dazu: „Gerade jetzt, da das Arbeitslosengeld zeitlich begrenzt ist, müssen wir mehr Menschen aus- und umschulen.”

“Darüber hinaus müssen wir das Image des Bauwesens anpassen, digitalisieren und industrialisieren, aber auch die derzeitigen Mitarbeiter stärker binden und besser nutzen.“ Zu Beginn des neuen Schuljahres rät Embuild jungen Menschen, eine Ausbildung in der Baubranche zu wählen.

Technologie macht Arbeit leichter

„Viele Menschen verbinden das Bauen immer noch mit schwerer, schmutziger oder langweiliger Arbeit, aber das ist ungerechtfertigt, weil der Bau- und Installationssektor immer technologischer und innovativer wird“, sagt Demeester: „Künstliche Intelligenz (KI), Drohnen, Virtuelle Realität (VR) sowie 3D-Druck sind mittlerweile allgegenwärtig und gestalten die Arbeit auf der Baustelle effizienter, leichter, sicherer und sauberer. Darüber hinaus bieten wir immer mehr Jobs im sogenannten Backoffice an, darunter Planung, Verwaltung, Vertrieb, Marketing, Kommunikation oder Rechtsberatung.“

Facharbeiter gesucht: Viele offene Stellen am Bau

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