Am Albertkanal in Olen in der Provinz Antwerpen muss eine Ölspur geräumt werden. Am Mittwochabend begann der Treibstofftank eines Frachtschiffs zu lecken. Offenbar hatte der Frachter ein Schleusentor gerammt, wodurch ein Riss in der Bordwand bzw. im Dieseltank entstand. Die Ölspur war mehrere Kilometer lang und hatte sich über die Breite des Kanals ausgebreitet, so das flämische Schifffahrtsamt Vlaamse Waterweg.
Havarie am Albertkanal: Binnenschiff verliert rund 10.000 Liter Dieselöl
Ein Spezialunternehmen versucht danach, von der Schleuse in Olen aus eine weitere Ausbreitung des Öls über das Wasser zu verhindern, um die Folgen der Verschmutzung zu begrenzen und um zu verhindern, dass das Öl in Richtung Antwerpener Hafen fließt. Wahrscheinlich sind mehr als 10.000 Liter Öl ins Wasser gelangt.
Bis die Verschmutzung beseitigt wqr, blieb der Schiffsverkehr zwischen den Schleusen von Olen und Kwaadmechelen eingestellt. Wie lange das dauern würde, war zunächst unbekannt. Vlaamse Waterweg ging davon aus, dass die Arbeiten bis mindestens Donnerstagnachmittag andauern würden und am frühen Nachmittag wurde der Kanal wieder für den Schiffsverkehr freigegeben.
Unterdessen warteten rund 30 Frachter auf dem abgesperrten Abschnitt des Albertkanals zwischen Olen und Ham auf Freigabe der Route. Einige von ihnen dürfen derzeit weder be-, noch entladen werden, obschon sie an den entsprechenden Kais festgemacht haben.
