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A400M-Transportmaschine der belgischen Luftwaffe

Rückblick: Belgien warf 190 Tonnen Hilfsgüter über Gaza ab

Am Montag ist die A400M-Transportmaschine der belgischen Luftwaffe zurück zum Militärflughafen Melsbroeck geflogen. In den Wochen zuvor wurden von der Maschine aus 12 Airdroppings ausgeführt, bei denen rund 190 Tonnen Hilfsgüter abgeworfen wurden. Die belgische Bundesregierung wertete diesen Einsatz als einen Erfolg.

Andreas Kockartz
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Nach den Vereinigten Arabischen Emiraten habe Belgien mit der größten Menge an Hilfsgütern der teilnehmenden Länder zu der humanitären Aktion beigetragen, sagte Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA). Belgien hatte seit dem 3. August an der internationalen Operation unter Führung der jordanischen Luftwaffe teilgenommen. Trotz der Risiken seien die Luftabwürfe gut verlaufen, hieß es von Seiten der belgischen Behörden.

Humanitäre Organisationen kritisierten diese Luftabwürfe als unzureichend und bezeichneten die Aktion als „Tropfen auf den heißen Stein.“ Sie befürworten eher Hilfstransporte per LKW, deren Ladungen unter Aufsicht verteilt werden.

Kolonel Quinten Aelvoet von der belgischen Luftwaffe sagte gegenüber VRT NWS, dass Belgien trotzdem etwas positives geleistet habe: „Jede Tonne, die abgeworfen wurde, hat wahrscheinlich Leben gerettet, also auch die 190 Tonnen aus Belgien. Das sind 18 % der Menge der Koalition. Das ist nicht zu unterschätzen. Aber natürlich sollte man dies in einer Kombination mit anderen Möglichkeiten am Boden sehen oder mit Schiffen. Dies war der Teil, den wir leisten konnten.“

Zu möglichen Toden durch Airdroppings sagte Kolonel Aelvoet, dass die belgische Luftwaffe für ihre Abwürfe dünnbesiedelte Gegenden ausgesucht habe, auf denen zielgerichtet abgeworfen wurde: „So konnten wir eigentlich das Beste aussuchen mit einem Minimum an möglichen Risiken für die lokale Bevölkerung.“  

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