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Anhebung des Rentenalters auf 66 Jahre bringt dem belgischen Staat schon jetzt Einsparungen von 100 Mio. € ein

Durch die Tatsache, dass das Rentenalter in Belgien seit Jahresanfang bei 66 Jahren liegt, konnte der Staat schon jetzt rund 100 Mio. € einsparen, wie die flämische Wirtschaftszeitung De Tijd auf Basis der föderalen Rentenanstalt meldet. Seit Anfang 2025 sind viel weniger Arbeitnehmer in Rente gegangen, als im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Zwischen Februar, der Monat, in dem die Rente ab 66 Jahren griff, und Mai haben etwa 22.000 Arbeitnehmer weniger ihre Pensionierung angetreten, als 2024. Diese Zahl wird bis zum Jahresende natürlich noch monatlich weiterwachsen, was dem belgischen Staat weitere Ausgaben „erspart“.

Die stufenweise Anhebung des Renten-Eintrittsalters in Belgien ist 2014 von der Regierung um Premier Charles Michel (MR) eingeführt worden. Jetzt kann die aktuelle Bundesregierung davon profitieren. Im Jahr 2030 wird die Staatskasse erneut davon profitieren, denn ab dann greift die Anhebung des Renten-Eintrittsalters auf 67 Jahre.

Die letzten Belgier, die vom gesetzlichen Renteneintrittsalter von 65 Jahren profitierten, waren die, die im Dezember letzten Jahres 65 Jahre alt wurden. Am 1. Januar 2025 konnten sie in den Ruhestand gehen. Wer im Januar 2025 65 Jahre alt wurde, kann die gesetzliche Rente erst ab dem 1. Februar 2026 beziehen, wenn er 66 Jahre alt wird.

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