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Ab Freitag wird Bpost aufgrund der Unsicherheit über neue amerikanische Regeln keine Pakete mehr in die USA versenden

Wer aus Belgien noch ein Paket in die Vereinigten Staaten versenden möchten, der sollte dies am besten so schnell wie möglich erledigen. Ab Freitag wird die belgische Post - Bpost - aufgrund von Unsicherheiten bezüglich neuer amerikanischer Zölle für internationale Sendungen vorübergehend keine Pakete mehr in die USA verschicken. Dies meldet die flämische Tageszeitung Het Laatste Nieuws. „Wir wollen vermeiden, dass Pakete irgendwo festsitzen, weil keine Abgaben gezahlt wurden“, sagte BPost-Sprecherin Veerle Van Mierlo gegenüber VRT NWS.

Andreas Kockartz
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Bisher gab es in den USA eine sogenannte De-minimis-Befreiung, was bedeutet, dass es keine Einfuhrabgabe für internationale Pakete in die USA im Wert von weniger als 800 Dollar gab. Diese Regelung verschwindet ab Freitag, 29. August. Alle Pakete, auch solche mit einem Wert von weniger als 800 US-Dollar, unterliegen dann Steuern und zusätzlichen Kosten und Abgaben.

„Das Problem besteht darin, dass es noch kein System zur Erhebung und Zahlung dieser Steuern gibt“, sagte Bpost-Sprecherin Veerle Van Mierlo: „Um Probleme zu vermeiden, haben wir daher beschlossen, den Paketversand in die USA vorerst auszusetzen.“

„Die US-Regierung hat die genauen Verfahren und Systeme für den Datenaustausch sowie die Erhebung und Zahlung dieser Steuern noch nicht geklärt. Wir liefern so lange keine Pakete, bis eine Vereinbarung mit dem US-Zoll und mit der dortigen Post getroffen wurde. Wir möchten vermeiden, dass Pakete irgendwo hängen bleiben, weil keine Zahlung erfolgt."

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„Wir machen das nicht zum Spaß“

Die neue Regelung tritt am Freitag, den 29. August in Kraft, Bpost akzeptiert Pakete jedoch nur bis Freitag, den 22. August. „Wir möchten sicherstellen, dass die versendeten Pakete tatsächlich noch ankommen“, so Van Mierlo:

Das Problem betrifft natürlich nicht nur Bpost. Auch andere Postdienste weltweit stünden vor diesem Problem, so die Post-Sprecherin. „Wir machen das nicht zum Spaß. Wir möchten allen Kunden helfen. Leider müssen die Postbetreiber solche Vorkehrungen treffen, solange keine praktischen Modalitäten ausgearbeitet wurden."

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