Die Stadt Turnhout in der Provinz Antwerpen hat dem Kaffeehersteller Miko die Genehmigung für den Bau einer neuen Fabrik an der Autobahn E34 zu bauen. Miko wird danach der erste Kaffeeröster weltweit sein, der seine Bohnen mit Windenergie rösten wird.
Kaffeeröster Miko darf in Turnhout eine neue Fabrik bauen - Windkraftwerk steht schon
Miko-CEO Frans Van Tilborg wartete seit Jahren auf diese Genehmigung, wie er gegenüber VRT NWS andeutete: „Dasq tut gut. Wir beschäftigen uns mit diesen Plänen schon seit vor Corona. Unser heutiger Standort liegt in der Stadt inmitten von Wohnvierteln. Das ist nicht mehr ideal. Wir ziehen dann in ein Gewerbegebiet in der Nähe der E34 um.“
Miko rechnet in den kommenden Jahren mit einem Wachstum. Darum wird die neue Fabrik auch größer und wird eine Fläche von rund 20.000 m² aufweisen: „Trotz steigender Preise für Kaffeebohnen wächst der Kaffeemarkt weiter. Wir haben einige kleinere Mitspieler übernommen und bauen unseren neuen Standort denn auch im Hinblick auf Wachstum und mehr Mitarbeiter in der Zukunft.“
Dort, wo die neue Fabrik entstehen wird, hat Miko bereits ein Windrad errichten lassen. „Wir werden alle unsere Bohnen auf Basis von Windenergie rösten. Und dies als erste Marke der Welt. Das ist ein starker Beleg für technologischen Fortschritt in einem klassischen Sektor. Wir sind älter als Belgien und wir sind stolz darauf, Millionen in unserer Region zu investieren“, so Miko-CEO Frans Van Tilborg.
