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Inland
Justiz

Cafébesitzer stirbt nach Schüssen in Anderlecht - Verdächtiger festgenommen

Nach einer Schießerei in der Brüsseler Gemeinde Anderlecht ist am Sonntagabend ein Kneipenbetreiber gestorben. Die Polizei der Zone Brüssel-Süd bestätigte entsprechende Meldungen noch am Sonntag. Bei dem Vorfall handelte es sich um die schwerwiegenden Folgen eines Streits zwischen dem Cafébesitzer und einem Mieter, der über dem Café wohnte. Der Verdächtige wurde festgenommen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr in einer Kneipe in der Itterbeekselaan in Anderlecht. Nach einer heftigen Diskussion soll der Mieter der über dem Café „La Maison Haute“ befindlichen Wohnung mehrmals auf den Cafébesitzer geschossen haben.

Das Opfer wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, erlag jedoch später seinen Verletzungen, teilte die Polizei mit. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter festnehmen.  

Die Gegend um den Tatort war von der Polizei für längere Zeit zwecks Untersuchung und Spurensicherung abgeriegelt. Der Café-Betreiber ist der Besitzer des Hauses, in dem sich diese Mietwohnung befindet.

Diese Schießerei hat nichts mit dem Drogenkrieg, der seit Monaten in Brüssel wütet und der sehr oft mit Waffen geführt wird, zu tun, wie die Polizei in der Hauptstadt unterstreicht.

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