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Belgiens Außenminister besucht vier afrikanische Staaten

Belgiens Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés, Foto) besucht in dieser Woche Kongo-Brazzaville, die Demokratische Republik Kongo, Kenia und Äthiopien. Diese Afrikareise steht im Zeichen von Humanität und Menschenrechten, hat aber auch wirtschaftliche Hintergründe, wie z.B. Rohstoffe, genauer sogenannte „Seltene Erden“. 

Andreas Kockartz Belga
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Die Afrikareise beginnt mit Besuchen in Brazzaville, Kinshasa und Lubumbashi. In letzterer Stadt besucht der frankophone Zentrumspolitiker das kongolesische Unternehmen Gécamines, ein Partnerunternehmen der belgischen Materialgruppe Umicore, wo vor allem Germanium verarbeitet wird, ein Rohstoff, der bei der Produktion von neuen digitalen Technologien gebraucht wird.

Der diplomatische Teil der Reise im Kongo findet auf höchster Ebene statt. Prévot trifft sich mit Kongos Präsident Félix Tshisekedi zu Gesprächen zur Lösung des gewaltsamen Konflikts in Ostkongo, zum Kampf gegen die Korruption und zur politischen Ebene im Bergbau-Bereich. Der belgische Außenminister wird aber auch Gespräche mit Oppositionellen und mit Vertretern des Mittelfelds im Kongo führen. 

Konflikte in Afrika

Der gewaltsame Konflikt im Osten Kongos wird auch die Gespräche Prévots in Kenia betreffen, denn dieses Land versuchte bereits in der Vergangenheit hier zu vermitteln. Doch auch hier geht es um wirtschaftliche Themen, um ökologische und digitale Projekte und um die Frage der Aufnahme von Flüchtlingen aus konfliktgeschüttelten Nachbarländern.

Um dieses Thema geht es zentral auch in Äthiopien. Dieses Land beherbergt aktuell rund eine Million Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsländern Süd-Sudan und Somalia. Belgien möchte eine bessere Verbindung zwischen humanitärer Hilfe, Entwicklungshilfe und Friedensarbeit erreichen und dies im Hinblick auf Vertreibung von Menschen und Migration.

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