Auf der Baustelle eines Wohngebiets in Eppegem bei Zemst in Flämisch-Brabant wurde der Lauf einer Kanone ausgegraben. Das Kanonenrohr ist etwa 4 Meter lang und stammt aus dem Ersten Weltkrieg. Der Kampfmittel-Räumdienst der belgischen Armee, DOVO, war sicherheitshalber vor Ort, doch es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.
Eppegem: Lauf einer französischen Kanone aus dem Ersten Weltkrieg ausgegraben: „Bekommt einen Platz in der Gemeinde“
Ein bemerkenswerter Fund auf einer Baustelle in Eppegem, wo entlang des Elewijtsesteenwegs 12 Wohnungen gebaut werden. Der Lauf einer französischen Kanone tauchte diese Woche bei Ausschachtungsarbeiten auf. „Der Bauleiter hatte sofort die Polizei benachrichtigt“, sagte Bürgermeister Bart Coopman (Idereen Zemst): „In einem solchen Fall werden keine Risiken eingegangen, denn man weiß nie, ob der Zündmechanismen noch vorhanden sind.“
Der Kampfmittelräumdienst DOVO wurde zum Fundort gerufen, doch es stellte sich heraus, dass keine Gefahr bestand und der Fundort wurde wieder freigegeben. „Vom Rest der Kanone wurde nichts gefunden. Wir informierten den Freundeskreis der Opfer des Ersten Weltkriegs und den örtlichen Heimatverband. Das Interesse ist groß, so dass das Kanonenrohr sicherlich einen Platz in der Gemeinde bekommen wird,“ so der Bürgermeister.
Nicht jeder weiß, dass es während des Ersten Weltkriegs Kämpfe in Eppegem gab, erzählte Bürgermeister Coopman: „Irgendwann war die Frontlinie hier. Es handelt sich um den Lauf einer französischen Kanone, die von den Franzosen und den Belgiern verwendet wurde, die gemeinsam gegen die Deutschen kämpften. Wir gedenken jedes Jahr der Schlacht von Eppegem. "
