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Die flämische Regierung verdreifachte das Budget zur Bekämpfung invasiver Tierarten und Pflanzen

Die Mittel, die die flämische Landesregierung für die Bekämpfung invasiver Exoten - exotische Pflanzen und Tiere - bereitstellt, die für die hiesige Natur oder sogar für die  Gesundheit gefährlich sind, sind von 1 Mio. € im Jahr 2020 auf 3 Mio. € im Jahr 2024 gestiegen. Dies geht aus Zahlen hervor, die Flanderns Umweltminister Jo Brouns (CD&V) nach einer parlamentarischen Anfrage vorlegte, wie mehrere flämische Tageszeitungen berichten. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Mittel, die die flämische Landesregierung für die Bekämpfung invasiver Exoten - exotische Pflanzen und Tiere - bereitstellt, die für die hiesige Natur oder sogar für die  Gesundheit gefährlich sind, sind von 1 Mio. € im Jahr 2020 auf 3 Mio. € im Jahr 2024 gestiegen. Dies geht aus Zahlen hervor, die Flanderns Umweltminister Jo Brouns (CD&V) nach einer parlamentarischen Anfrage vorlegte, wie mehrere flämische Tageszeitungen berichten.

Nach Angaben der Landesagentur für Natur und Wald leidet die Natur in Europa unter etwa 11.000 Eindringlingen. Auch in Flandern nimmt ihre Zahl zu. „Es ist nicht so sehr auf die globale Erwärmung zurückzuführen, dass es invasivere Arten gibt. Einige Arten können aufgrund der globalen Erwärmung besser überleben ”, erklärt Nicolas Pardon von der Agentur für Natur und Wald. 

Bekämpfung von Japanischem Staudenknöterich

Das höhere Budget hängt nicht nur mit der größeren Zahl exotischer Tiere zusammen, sondern auch mit der Erweiterung des diesbezüglichen Wissensstandes und der Umsetzung europäischer Verpflichtungen.

Neben der Agentur für Natur und Wald leisten auch die Agentur für Straßen und Verkehr, die Agentur für Landwirtschaft und Fischerei, die flämische Binnenschifffahrtsbehörde (Vlaamse Waterweg) und die flämische Umweltagentur ihren Beitrag zur Bekämpfung invasiver Arten. Die Natur- und Waldbehörde ist für die Koordination verantwortlich, schließt Verträge mit Organisationen oder Unternehmen vor Ort ab, die sich um die Vernichtung der entsprechenden Pflanzen und Insekten kümmern, und unterstützt die Kommunen bei diesem Ansatz.

Die Mittel für die Bekämpfung des Japanischen Staudenknöterichs stiegen z.B. auf 787.000 €, die für die Vernichtung von Nestern der Asiatischen Hornisse wurden auf 558.000 € angehoben und für die Entdeckung und Vernichtung der Tigermücke auf liegen jetzt bei rund 358.000 €.

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