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Brussels Airport: Gewerkschaft unterstützt Flughafenmitarbeiter, die Flüge nach Israel boykottieren

Die christliche Gewerkschaft ACV Puls und ihr frankophones Pendant CNE rufen Mitarbeiter des Brüsseler Nationalflughafens in Zaventem dazu auf, Flüge zwischen Brussels Airport und Tel Aviv nicht zu behandeln. Arbeitnehmer, die sich weigern, „an der Normalisierung der Beziehungen mit Israel beteiligt zu werden“, sollen unterstützt werden. 

Andreas Kockartz
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Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines hatte vor einiger Zeit angekündigt, die Flüge zwischen der belgischen Hauptstadt und Tel Aviv in Israel am Mittwoch, 13. August, wieder aufzunehmen. Anfang Mai war diese Verbindung aus Sicherheitsgründen ausgesetzt worden.

ACV Puls lässt wissen, dass die Weigerung, für diese Flüge zu arbeiten, von Teilen der Belegschaft am Brussels Airport selbst komme. Der Israel-Gaza-Konflikt spiele am Flughafen unter den Mitarbeitern eine große Rolle, hieß es dazu von Seiten der christlichen Gewerkschaft: „Viele Mitarbeiter haben ein Problem damit, Maschinen, die nach Israel fliegen, zu beladen.“

Kein religiöser Hintergrund 

Laut ACV Puls habe eine große Mehrheit der Kollegen am Brussels Airport Probleme damit, ungeachtet deren Hintergrund. Die Gewerkschaft hat sich jetzt dazu entschlossen, die betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen und ruft inzwischen selbst dazu auf, die Israel-Flüge zu boykottieren.

Dies habe keinen religiösen Hintergrund, so ACV Puls-Vertreter Hans Elsen gegenüber der Nachrichtenagentur Belga: „Das wird ausschließlich mit Menschenrechten und mit internationalem Recht begründet. Beim russischen Angriff auf die Ukraine wurden sofort alle Flüge nach Russland abgesagt. Was bei einem Konflikt möglich ist, ist offenbar im anderen Konflikt unmöglich.“

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