Die belgische Bundesregierung investiert 3,7 Mio. € in eine zusätzliche Beteiligung der Armee in die Entwicklung eines militärischen Satelliten für Kommunikation. Dies teilte das Kabinett von Bundesverteidigungsminister Theo Francken (N-VA) mit.
Belgien investiert Millionen in die militärische Satelliten-Kapazität
Die Entscheidung für diese Investition fiel offenbar schon bei der Ministerratssitzung von 18. Oktober, wurde aber erst am Sonntag offiziell bestätigt.
Bei dem Satelliten handelt es sich um den amerikanischen Kommunikations-Satelliten WGS-12. Dieser Wideband Global Satcom gehört zu einem internationalen Verbund für Breitband-Kommunikation zu militärischen Zwecken.
Mit dieser Investition werde Belgien über weitere militärische Satelliten-Kapazitäten verfügen, aber auch über technologisch fortschrittliche Störschutztechnologie, so das Kabinett weiter.
Konkret sei die zusätzliche Satelliten-Kapazität nötig, um z.B. Drohnen zu steuern, zur Unterstützung der Funktion von modernen Minenräumern der Marine und zur Unterstützung einer belgisch-französischen Kooperation in Sachen neue Panzerfahrzeuge.
Der Satellit soll bis 2029 operativ sein, wie aus dem Kabinett Francken verlautete. Verteidigung im All werde eine enorme Herausforderung für die Zukunft, so das Verteidigungsministerium dazu.
