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Inland
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Vooruit sieht keine Zukunft mehr für den Flughafen Deurne: „Zu wenige Passagiere, zu hohe Verluste“

Die flämische Regierungspartei Vooruit will nicht mehr in den Flughafen Deurne (Antwerpen) investieren. Die sozialistische Partei weist darauf hin, dass die flämische Regierung bereits vereinbart hatte, weniger Geld für die Regionalflughäfen bereitzustellen. 

Andreas Kockartz
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Da die Verluste in Deurne in der Jahresbilanz 2024 auf 2,3 Mio. € gestiegen sind, gibt es dort laut Vooruit überhaupt keine Zukunft für den Standort mehr. Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass der Flughafen Deurne in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Für Vooruit ist damit einmal mehr klar, dass der Flughafen keinen Mehrwert mehr hat.

Die flämischen Sozialisten fragen sich daher auch, ob Flandern noch weiter in diesen Regionalflughafen investieren soll. „Die Zahl der Passagiere sinkt. Vor Corona wurden in Deurne noch etwas mehr als 300.000 Passagiere gezählt, jetzt sind es nur noch 200.000”, sagt Kris Verduyckt, Fraktionsvorsitzender von Vooruit im flämischen Parlament: „Es gibt dort auch kaum Fracht, die man am Flughafen Ostende noch hat.”

Eigentum der Flämischen Region

Der Flughafen Deurne ist ebenso wie die Flughäfen Ostende und Kortrijk Eigentum der Flämischen Region, so Verduyck: „Wir verschwenden derzeit Mittel für Flughäfen, die kaum Passagiere anziehen, aber den Steuerzahler viel Geld kosten. Unsere Partei war schon immer dafür, weniger Mittel zu investieren und das haben wir auch im Koalitionsvertrag ausgehandelt.“

„Im Jahr 2023 wurde eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt, um zu überprüfen, was die Flughäfen einbringen. Für jeden Euro, den Deurne privat einbringt, muss die flämische Regierung 3 € dazulegen. Inzwischen ist die Zahl der Passagiere gesunken und die Zahl der Subventionen gestiegen. Das Verhältnis ist also noch schlechter als damals. Wir müssen für Schulen, für den öffentlichen Nahverkehr und für die Gesundheitsversorgung sorgen, aber ich glaube nicht, dass Flandern für Flugzeuge aus jeder Großstadt sorgen muss“, so Kris Verduyckt bei VRT NWS.

Flanderns Landesministerin für Mobilität, Annick De Ridder (N-VA), ist derzeit im Urlaub und wollte noch nicht Stellung nehmen.

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