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Trotz idealer Lage im Zentrum Europas: Belgiens Spediteure stehen nicht gut da

Die belgischen Straßentransport-Unternehmen geraten auf europäischer Ebene immer mehr in Schwierigkeiten. Das belegen Zahlen des europäischen Statistikamtes Eurostat, die der belgische Transportverband Febetra am Mittwoch veröffentlichte. „Es ist enorm frustrierend, dass unsere Transportfirmen ihre hervorragende geografische Position nicht ausspielen können“, so Philippe Degraef, der Vorsitzende von Febetra. 

Andreas Kockartz Belga
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Laut Degraef verlieren belgische Unternehmen seit Jahren kontinuierlich Marktanteile im Fernverkehr in Europa, wie Vergleiche mit den direkten Nachbarländern zeigen. Im LKW-Transport zwischen Deutschland und Belgien haben belgische Speditionen einen Marktanteil von 13 % – nur halb so viel wie die deutsche Konkurrenz.

Zwischen Belgien und den Niederlanden wird das Problem noch deutlicher. Hier haben die Transportfirmen aus dem Nachbarland einen Unternehmen Marktanteil von 65 %, während hiesige Unterhmen mit 16 % weit dahinter liegen. Nur im Frankreich-Verkehr haben belgische Unternehmen mit 37 % Marktanteil einen besseren Stand.

Die Gründe für diese Entwicklung sieht Febetra in der Tatsache, dass belgische Speditionen im Vergleich zur Konkurrenz in Europa zu teuer sind. „Unsere Unternehmen müssen sich in einem internationalen Umfeld behaupten. Damit sie konkurrenzfähig bleiben, ist eine Senkung der Lohnnebenkosten notwendig“, so Febetra-Direktor Degraef.

Der Transportverband fordert von der belgischen Regierung Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: „Ohne diese Maßnahmen wird Belgien im europäischen Transportgeschäft weiter an Boden verlieren.“

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