Das belgische Generalkommissariat für Flüchtlinge und Staatenlose hat den Asylstatus des Palästinensers Mohammed Khatib (Foto) aufgehoben. Khatib ist der europäischer Koordinator der umstrittenen pro-palästinensischen Organisation Samidoun. Der Betroffene hat die Nachricht selbst der Presseagentur Belga mitgeteilt.
Inland
Belgien entzieht Samidoun-Koordinator Khatib den Flüchtlings- bzw. Asylstatus
Andreas Kockartz
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Mohammed Khatib lebt seit 10 Jahren in Belgien. Die belgische Bundesregierung betrachtet Samidoun als extremistische Organisation, die zu Hass aufstachelt. Vor zwei Jahren wurde sie in Deutschland verboten, weil sie antisemitische Botschaften verbreiten und die extremistische palästinensische Organisation Hamas verherrlichen soll.
Jüdische Organisationen aus Belgien haben bereits mehrfach vor Samidoun gewarnt, vor allem im Zusammenhang mit Demonstrationen gegen Israels Vorgehen im Gazastreifen und in anderen Palästinenser-Gebieten. OCAD, das belgische Koordinationsorgan für Bedrohungsanalyse, betrachtet Kathib übrigens als „Hassprediger“.
Mohammed Khatib gab an, er werde gegen den Entzug seines Flüchtlingsstatus in Belgien Berufung einlegen.
