67,3 % der von der Wirtschaftsinspektion im vergangenen Jahr kontrollierten Unternehmen in Belgien haben gegen geltendes Wirtschaftsrecht verstoßen. Dies ist aus Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums nach Kontrollen zwischen dem 1. Februar und dem 6. Dezember 2024 ersichtlich, die jetzt veröffentlicht wurden.
Belgien: Viele Unternehmen verstoßen gegen die Vorschriften, wie bei Kontrollen festgestellt wird
Dazu zählen unter anderem Verstöße gegen die korrekte Preisangabe von Waren, gegen die Vorschriften zur Zahlungsweise (Bargeld oder elektronische Bezahlung - beides muss angeboten werden) oder auch gegen die Nutzungsbedingungen, die auf Webseiten von Handelsunternehmen vorgeschrieben sind.
Vor allem im Bereich Online-Handel wurde gegen Vorschriften verstoßen, aber auch in der Gastronomie und im Lebensmittel-Einzelhandel sowie im Handel mit Bekleidung und Mode. Zwischen Februar und Dezember vergangenen Jahres wurden belgienweit über 2.600 Unternehmen überprüft. Bei fast 1.800 dieser Kontrollen wurden Verstöße festgestellt.
Angesichts der festgestellten Verstöße haben die Kontrollbeamten 1.922 Verwarnungen ausgesprochen und 221 Protokolle erstellt, davon 70 wegen Nichtbeachtung einer ersten Verwarnung. Das Wirtschaftsministerium bekräftigt, dass die Kommunikations- und Begleitmaßnahmen für die betroffenen Sektoren in den kommenden Monaten verstärkt werden sollen, „damit diese ihre Kunden in Zukunft besser informieren und die Vorschriften leichter einhalten können.“
