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Erste Lebensmittel aus Belgien über Gaza abgeworfen

Die belgische Luftwaffe hat am Sonntag etwa 15 Tonnen Hilfsgüter und Lebensmittel über Gaza abgeworfen. Dabei handelte es sich um 16 verschiedene Pakete, die per Fallschirm abgeworfen wurden. Allerdings zeigte diese Lieferung auch die Risiken einer solchen Aktion. Einer der Fallschirme hatte sich nicht richtig geöffnet, so dass das Paket mit hohem Tempo am Boden aufkam. Auch am Montag wurden wieder Hilfspakete abgeworfen - insgesamt wieder 16 Tonnen Marterial. 

Andreas Kockartz
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Nach dem Israel wieder Abwürfe von Hilfsgütern über Gaza zulässt, wurden und werden u.a. Belgien, Deutschland und Frankreich in diesem Sinne aktiv. Soldaten aus Belgien bereiteten diese Aktion seit Freitag vergangener Woche in Jordanien vor. Von dort aus startete eine Transportmaschine vom Typ A400M am Sonntag in Richtung Gaza, mit 16 Hilfspaketen von jeweils einer Tonne Gewicht. Am Montag wurden wieder 16 Tonnen Hilfsgüter abgeworfen. 

Die Lieferungen umfassen in erster Linie Reis und Nudeln sowie Fisch in Dosen und Milchpulver. Aus Bildern des belgischen Verteidigungsministeriums ist ersichtlich, dass die Pakete über der Region von Deir al-Balah abgeworfen wurden.

Belgien hat mit solchen Aktionen Erfahrung. Im vergangenen Jahr im März wurden auf diese Weise rund 164 Tonnen Hilfsgüter über Gaza abgeworfen. In den kommenden Tagen soll die belgische Transportmaschine weitere Hilfsflüge absolvieren, um Lebensmittel über Gaza abzuwerfen. Geplant sind weitere am Mittwoch, den 6. August. 

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Risiken und Kritik

Mit solchen Aktionen will Europa die Hungersnot, die durch die israelischen Angriffe in Gaza entstanden ist, lindern und etwas gegen die Unterernährung der Betroffenen tun. Israel lässt aktuell kaum andere Möglichkeiten zu.

Doch solche Fallschirmabwürfe bergen Risiken. Manchmal platzen Lieferungen beim Aufprall auf dem Boden und es sind dabei bereits Menschen ums Leben gekommen. Zudem gilt beim Öffnen der Lieferungen oft nur das Recht des Stärkeren…

Nach Ansicht von humanitären Organisationen sind solche Aktionen nicht selten sinnlos und uneffektiv. Sie seien auch im Vergleich zu Lieferungen über Land zu teuer.

Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) zeigte sich am Sonntag in einem Bericht auf der Plattform X erfreut über den ersten erfolgreichen Abwurf durch eine Maschine der Luftwaffe. 

Hilfsgüter, die die belgische Maschine am Montag über dem Gaza-Streifen abwarf

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