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Inland
Justiz

Vierzehn Verdächtige aus „rivalisierenden Drogenbanden” am Brüsseler Nordbahnhof festgenommen

Die Polizeibehörde Brüssel Nord (Schaarbeek/Evere/Sint-Joost-ten-Node) hat seit Ende Juni 14 Personen festgenommen, die sich des Drogenhandels im Viertel rund um den Brüsseler Nordbahnhof schuldig gemacht haben sollen. Die Polizei kam der Bande nach mehreren gewalttätigen Vorfällen auf die Spur, die auf einen Revierkampf zwischen Drogenbanden hindeuteten.

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Die Ermittlungen begannen im April 2025, als es im Nordviertel zu einer Reihe besonders gewalttätiger Vorfälle kam, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. „Es kam zu mehreren Auseinandersetzungen und Mordversuchen, vermutlich im Zusammenhang mit territorialen Rivalitäten zwischen verschiedenen kriminellen Organisationen, die im Stadtteil mit dem Verkauf von Drogen zu tun haben.“

Die Polizei Brüssel Nord leitete eine Untersuchung ein und führte am 30. Juni elf Hausdurchsuchungen durch, hauptsächlich im Nordviertel.

36.000 Euro und fast ein Kilo Kokain

„Bei diesen Hausdurchsuchungen wurden 36.000 Euro in bar, zwei verbotene Schusswaffen und verschiedene andere Waffen sowie 940 Gramm Kokain, 700 Gramm Haschisch, 3,8 Kilogramm Ecstasy-Pillen, mehrere als Betäubungsmittel eingestufte Medikamente sowie zwei Fahrzeuge und drei Elektroroller beschlagnahmt“, so die Staatsanwaltschaft weiter. „Insgesamt wurden 14 Personen vom Untersuchungsrichter unter Haftbefehl gestellt.“

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