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Inland
Justiz

Französische Polizisten unterstützen ihre belgischen Kollegen in Knokke-Heist

Zwei französische Polizisten sind im flämischen Nobelküstenort Knokke-Heist eingetroffen, um die örtliche Polizei bei Problemen mit französischen Staatsangehörigen zu verstärken. An heißen Tagen besuchen immer mehr Nordfranzosen den Badeort und sorgen regelmäßig für Belästigungen.

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Wie lange die französischen Kollegen in Knokke bleiben? „Das hängt natürlich vom Wetter ab”, erklärt Steve Desmet, Leiter der Polizeibehörde Damme/Knokke-Heist.

„Die französischen Beamten bleiben bis Sonntag und kommen dann in der Woche vom 11. August zurück. Wenn das Wetter nicht mitspielt, können wir sie wahrscheinlich nicht so intensiv einsetzen. Aber selbst als Erkundungsmission ist es nützlich, dass sie sich mit dem Gelände vertraut machen. So können wir auch über eine Lösung nachdenken, um sie bei Bedarf nächstes Jahr wiederkommen zu lassen.”

Die Küstengemeinde arbeitet bereits mit der niederländischen Polizei zusammen, eine Zusammenarbeit, die als positiv bewertet wird. Viele niederländische Jugendliche aus den benachbarten Grenzgemeinden sorgen in Knokke nach Alkoholexzessen an Wochenenden ebenfalls oft für Probleme.

Zugang zu ihrer französischen Datenbank

Die französischen Polizisten werden weiterhin mit ihren belgischen Kollegen patrouillieren, dürfen aber nicht eigenständig eingreifen.  Sie tragen ihre französische Uniform, die von den französischen Badegästen sofort erkannt und entsprechend respektiert wird. Auf potentielle Unruhestifter wirkt das in der Regel bereits abschreckend genug.

„Sie können uns unterstützen, aber nicht alleine eingreifen“, erklärt der Polizeichef. „Bei Identitätskontrollen können sie ihre eigene französische Datenbank konsultieren, wodurch sie schneller wissen, mit wem sie es zu tun haben.“

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