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Wout van Aert gewinnt letzte Etappe der Tour de France in Paris

Beim letzten Anstieg hinauf nach Montmartre setzte sich der belgische Radprofi aus der Spitzengruppe ab und fuhr solo zum Sieg. Wout Van Aert eroberte am Sonntag zum zweiten Mal das höchste Treppchen in Paris in seiner Radsportkarriere. Insgesamt fuhren belgische Radprofis bei der diesjährigen Tour de France sechs Etappensiege ein.

Sporza Martina Luxen
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Geduld zahlt sich aus – das hat Wout van Aert mit seinem Etappensieg am letzten Tag der Tour de France bewiesen. Er gewann nicht nur die Herzen der Radsportfans, sondern sicherte sich auch einen Platz in den Geschichtsbüchern. 

Spektakel auf Montmartre

Die diesjährige Tour de France schien ohne Spektakel auszuklingen. Doch das Finale auf Montmartre brachte die Fans zum Kochen.

Beim dritten und letzten Anstieg ließ Visma-Lease a Bike-Fahrer Wout Van Aert Tadej Pogacar im Gelben Trikot und seine Mitstreiter hinter sich – und fuhr solo zum Sieg.

„Das ist etwas Besonderes“, sagte Van Aert in seinem ersten Interview nach dem Rennen: „Es war eine Tour, in der ich oft an meine Grenzen gestoßen bin und lange Zeit nichts zu klappen schien. Aber ich und mein Umfeld haben weiter daran geglaubt – und wurden belohnt. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.“

„Ich war in dieser Tour ein paar Mal nah dran, manchmal aber auch weit entfernt. Das Schwierigste war, weiter daran zu glauben.“

Taktisch klug und eiskalt 

Van Aert setzte seinen entscheidenden Angriff beim dritten Anstieg: „Ich hatte mir vorgenommen, erst beim letzten Mal alles zu geben. Wegen des Regens fiel die Vorentscheidung schon früh. Bei den ersten beiden Durchfahrten fühlte ich mich noch nicht am Limit – und mein Team hat mich großartig unterstützt.“

„Erst beim letzten Mal bin ich voll hochgefahren, dann runter – und habe die Situation analysiert. Es war die richtige Taktik.“

Wout van Aert hat die letzte Etappe bei der Tour de France zum zweiten Mal nach 2021 die Abschlussetappe auf den Champs-Élysées zu seinen Gunsten entschieden.

Es ist auch der vierte belgische Triumph auf den Champs-Élysées in fünf Jahren. Vor genau einem Jahr hatte der Radprofi aus Herentals Olympia-Bronze im Zeitfahren geholt.

Nach Jasper Philipsen, Remco Evenepoel, Tim Wellens sowie zweimal Tim Merlier sorgte van Aert für den sechsten belgischen Etappensieg bei dieser Tour.

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