Die flämische Landesregierung wird in den kommenden 15 Jahren fast 5 Mia. € in die Ausbesserung des Brüsseler Rings investieren. Dies gab Flanderns Mobilitätsministerin Annick De Ridder (N-VA) am Rande der Vorstellung des flämischen Infrastruktur-Investitionsprogramms bekannt, wie die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ meldet.
Die flämische Regierung legte fest, wo bis 2027 Landesmittel in die Verkehrsinfrastruktur fließen werden. Vorgesehen ist, dass bis 2029 jährlich 2,2 Mia. € investiert werden.
Doch Mobilitätsministerin De Ridder deutete auch auf Projekte hin, die langfristig vorgesehen sind - bis 2040. Hier kommt Brüssel ins Spiel, bzw. der Brüsseler Ring, der in weiten Teilen in der Provinz Flämisch-Brabant verläuft.
In dieser Provinz werden für Ausbesserung und Ausbau des Autobahnrings um die Hauptstadt herum zwischen 2025 und 2040 4,8 Mio. € investiert. Dabei geht es u.a. um die Verbreiterung von Fahrbahnen und um neue Viadukte.
Straßenbahn zum Flughafen
Die Provinz Flämisch-Brabant erhält zudem 264 Mio. € Landesmittel für den Bau einer Straßenbahnlinie in Richtung Brussels Airport, dem Nationalflughafen vom Bahnhof Brüssel-Nord aus in Zaventem.
Dass eine Schnelltram entlang der A12 gestrichen wurde, ist schon länger bekannt, aber, so Ministerin De Ridder: „Wir erteilen jetzt den Auftrag, um nach Alternativen für nachhaltige Mobilität in Flämisch-Brabant zu suchen.
