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Belgien entsendet 200 Soldaten nach Litauen, um die militärische Präsenz der NATO in Osteuropa zu verstärken

Belgien wird ab der kommenden Woche rund 200 Soldaten nach Litauen entsenden. Dies kündigte Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) am Mittwoch an. Seit dem Krieg in der Ukraine und der zunehmenden russischen Bedrohung habe die NATO ihre Militärpräsenz in Osteuropa erhöht und deshalb würden auch belgische Soldaten dorthin entsandt, so Francken. 

Andreas Kockartz
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Die Entsendung von Truppen ist Teil der „enhanced forward presence“, eines NATO-Plans zur Erhöhung der Militärpräsenz in den baltischen Staaten als Reaktion auf die wachsende russische Bedrohung. Der Plan besteht seit 2016, aber seit dem Krieg in der Ukraine hat die Bedrohung nur noch zugenommen.

Damit zeigen wir den Deutschen, dass sie auf Belgien zählen können“

Theo Francken (N-VA), Belgiens Verteidigungsminister

Der Einsatz des belgischen Militärs erfolgt auf Ersuchen von Deutschland, so der belgische Verteidigungsminister: "Dies stärkt die bilateralen Beziehungen zu Deutschland, das ein wichtiger strategischer Partner ist. Damit zeigen wir den Deutschen, dass sie auf Belgien zählen können."

Konkret wird unser Land über 200 Soldaten nach Litauen entsenden. Die Soldaten werden dort von Ende Juli dieses Jahres bis zum 31. Januar 2026 bleiben. "Dieser Einsatz zeigt, dass wir weiterhin bereit sind, Verantwortung im Bündnis zu übernehmen", sagte Francken: "Es ist ein klares Bekenntnis zur Solidarität mit unseren NATO-Verbündeten an der Ostflanke."

Die Entscheidung muss allerdings noch vom Ministerrat der belgischen Bundesregierung gebilligt werden.

Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken

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