Das Solar Boat Team der Universität Antwerpen (UAntwerpen) hat den ersten Platz bei der Monaco Energy Boat Challenge in der KI-Klasse belegt. "Für die Studenten ist dies das prestigeträchtigste Bootsrennen der Welt", sagte Teamleiter Toon Lambers gegenüber dem VRT-Sender Radio 2.
Das Solar Boat Team der Antwerpener Uni gewinnt einen prestigeträchtigen Preis mit seinem selbstgebauten KI-Solarboot
Am vergangenen Wochenende nahm ein Team von Ingenieurstudenten der UAntwerpen zum ersten Mal in der KI-Klasse des Monaco Energy Boat Wettbewerbs teil. Dabei handelt es sich um einen jährlichen Wettbewerb, der vom Yacht Club de Monaco organisiert wird und bei dem Studierende aus aller Welt ihre innovativen, nachhaltigen Boote vorstellen und testen. "In den letzten neun Jahren haben wir jedes Mal in der Solarklasse teilgenommen", sagt Teamleiter Lambers: "Bei diesem Wettbewerb drehte sich alles um Solarenergie." Dieses Jahr wurde diese Klasse in eine KI-Klasse umgewandelt.
KI-Klasse
"Diese Klasse ist ganz neu und dreht sich ausschließlich um selbstfahrende Boote", erklärt Lambers: "Die Boote mussten aber nicht nur mit Solarenergie betrieben werden, sondern mit einem Steuerungssystems über Künstliche Intelligenz auch völlig selbstständig segeln können. Unser Team besteht aus Studenten und Hochschulabsolventen. Gemeinsam haben wir unser Solarboot vom letzten Jahr komplett zu einem KI-Modell umgebaut, u.a. mit neuer Software und mit Sensoren.“ Das Team verbrachte ein Jahr mit dem Bau seines neuen KI-Boots: "Wir hatten mehrere Rückschläge, aber es war schön zu sehen, wie wir als Team jedes Mal darauf reagierten. Gemeinsam waren wir in der Lage, alles zu lösen und kamen zu einem schönen Endergebnis."
Erster Sieg
Es ist der erste Sieg für das Solarboot-Team der UAntwerpen. "Keiner von uns hat erwartet, dass wir alles gewinnen würden", sagt Lambers: "Wir müssen das alles noch ein bisschen verarbeiten, aber wir sind wirklich sehr glücklich. Nächstes Jahr wollen wir es noch besser machen", sagt er: "Es gibt bereits einige Dinge, von denen wir wissen, dass sie verbessert werden können. Das Team wird auch mit dem Veranstalter des Wettbewerbs sprechen, um den Wettbewerb für andere Teams attraktiver zu machen: "Wir wollen ihn zu einem großartigen Erlebnis machen."

