In Ypern, in Westflandern, wurde das restaurierte Menentor mit einer Zeremonie offiziell wiedereröffnet. Die britische Prinzessin Anne und Prinzessin Claire, die Frau von Prinz Laurent, waren dabei zugegen, sowie Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) und Flanderns Denkmalschutz- und Kulturerbeminister Ben Weyts (N-VA).
Das Menentor in Ypern ist nach einer langen Restaurierung wieder eröffnet worden
Die beiden Prinzessinnen enthüllten im Rahmen dieser Zeremonie die Unesco-Inschrift, denn das Menentor gehört seit 2023 zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Prinzessinnen besuchten auch das komplett renovierte Besucherzentrum.
Das Menentor ist eine Gedenkstätte für die britischen Soldaten, die während des Ersten Weltkriegs in der Nähe von Ypern bzw. auf den Schlachtfeldern in Westflandern gefallen sind und deren Leichen nie geborgen wurden.
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Auf diesem Monument sind die Namen von über 54.000 Soldaten aus dem Commonwealth aufgeführt, die kein eigenes Grab haben. Seit 1927 ist dieses Tor eines der wichtigsten Denkmäler zum Ersten Weltkrieg in Westflandern, wo dieser Krieg bis heute seine Spuren hinterlässt.Im Jahr 2027 wird das Denkmal 100 Jahre alt.
Jeden Tag erinnert die „Last Post“ an die Gefallenen. Und jeden Tag um punkt 20 Uhr am Abend verfolgen zahlreiche Touristen aus dem Commonwealth oder sogar Nachkommen von hier verewigten Gefallenen diese stets wieder ergreifende Zeremonie.
