Flandern hat im letzten Jahr mehr ausländische Touristen in seine Hotels, Campingplätze und B&B‘s gelockt: Die Zahl der Übernachtungen im Tourismusbereich stieg 2024 um 4% im Vergleich zum Vorjahr, berichtet das flämische Statistikamt. Die Übernachtungen von belgischen Touristen gingen hingegen zurück.
Insgesamt scheint das belgische Bundesland Flandern in den letzten Jahren für Touristen attraktiver geworden zu sein: 2024 wurden 28,2 Millionen touristische Übernachtungen verzeichnet, was einem Anstieg von 7% gegenüber 2019, vor der Corona-Pandemie, entspricht.
Rund 55% dieser Buchungen stammen von Belgiern, 31% von Touristen aus den Nachbarländern - in erster Linie Niederländer, aber auch Deutsche, während Franzosen und Briten weniger präsent sind. Die restlichen 14% der Buchungen stammen aus dem weiter entfernten Ausland.
Hotels und Küste sind am beliebtesten
Touristen entscheiden sich in erster Linie bevorzugt für einen Aufenthalt in einem Hotel (38 % der Übernachtungen), gegenüber Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Appartements (19 %). An zweiter Stelle folgen Ferienparks und -dörfer (14%) und Jugendherbergen (12%).
Die Küste ist beliebt (28% der Übernachtungen), aber auch die fünf "Kunststädte" Antwerpen, Brügge, Gent, Löwen und Mechelen (26%) liegen weiter im Trend. Antwerpen ist mit fast 2,8 Millionen Übernachtungen der Spitzenreiter. Auch die Kempen, eine Naturregion zwischen den Provinzen A ntwerpen und Limburg hat verzeichnet kleine Erfolge oder auch die Stadt und die Region Machelen in Flämisch-Brabant, das in der Nähe des internationalen Flughafens Brussels Airport in Zaventem (ebenfalls Flämisch-Brabant) liegt.
