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Warnung der Sicherheitsbehörden: Radikalisiert sich die Klimabewegung in Belgien?

OCAD, des belgische Koordinationsorgan für Bedrohungsanalyse, ist besorgt, dass sich ein Teil der Klimabewegung radikalisiert. Das schreibt die flämische Tageszeitung Het Laatste Nieuws. In dem Bericht geht es um „Code Rot“, einem Dachverband von Organisationen, die gegen den Klimawandel kämpfen. Dazu gehörten alle möglichen Gruppen wie Greenpeace oder auch die „Großeltern für das Klima“. 

Andreas Kockartz
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Doch laut OCAD treten diese gemäßigten Organisationen aus dem Verband aus und „Code Rot“ gerät zunehmend unter den Einfluss von Linksextremisten und Anarchisten. OCAD erwähnt explizit Anuna De Wever von „Fridays for Future“, die sich in kurzer Zeit radikalisiert haben soll und an eine Revolution gegen das kapitalistische System glaubt, in dem Gewalt erlaubt ist.

Einige der „Code Rot“-Aktivisten sind schon jetzt dazu bereit, Gewalt anzuwenden. Ein Beispiel ist eine Aktion am 1. März im Hafen von Gent gegen das große Agrarunternehmen Cargil (Fotos). Aktivisten der Vereinigung zerstörten dort Büros und beschädigten Fahrzeuge, drückten aber auch Notbremsen und kappten Kabel und Schläuche durch, wodurch sich Gase ansammelten und eine akute Explosionsgefahr bestand.

Sie zündeten überdies Feuerwerkskörper in der Nähe einer Gasleitung. Laut OCAD war zwar nicht deren Absicht, Menschenleben zu gefährden. Möglicherweise waren sich die Aktivisten der Gefahr nicht einmal bewusst, aber die Folgen hätten fatal sein können.

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