Zum Hauptinhalt springen
Inland
Wirtschaft

Visit Limburg stellt Zukunftsplan vor: Besserer Landschaftstourismus und saisonale Streuung sollen mehr Touristen anlocken

Visit Limburg will in den kommenden Jahren verstärkt auf den Landschaftstourismus setzen. Das wurde letzte Woche bei der Vorstellung des neuen Zukunftsplans bekannt gegeben. Visit Limburg, der Fremdenverkehrsverband der gleichnamigen Provinz, hat eine Umweltanalyse in Auftrag gegeben, auf deren Grundlage der Gästeplan für 2026-2031 erstellt wurde. Der Schwerpunkt dieses Plans liegt auf dem Landschaftstourismus, einer besseren saisonalen Verteilung, einer höheren Rentabilität und einem neuen internationaleren Image der Provinz.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Der Tourismus in Limburg wächst jedes Jahr weiter. Mit dem neuen Zukunftsplan 2026-2031 will Visit Limburg diesen Wachstumskurs fortsetzen und vertiefen. "In den letzten 10 Jahren haben wir sehr hart daran gearbeitet, den Tourismus in Limburg bekannt zu machen", sagt die Provinzabgeordnete für Tourismus und Visit Limburg, Laura Olaerts (N-VA): "Jetzt dürfen wir nicht quantitativ wachsen, sondern müssen wachsen, um unsere Qualität zu verbessern."

Visit Limburg hat eine Umweltanalyse in Auftrag gegeben. Auf dieser Grundlage wurde der Gästeplan erstellt. Die Analyse zeigte nicht nur Stärken wie das einzigartige Radwegenetz und die reiche landschaftliche Vielfalt auf, sondern identifizierte auch Herausforderungen, auf die man sich weiter konzentrieren sollte.

Olaerts sagte dazu: "Die Branche weist zum Beispiel darauf hin, dass ihre Geschäfte nicht für alle rentabel sind. Wir sehen auch viele Möglichkeiten, die saisonale Ausbreitung anzugehen. Nicht nur in zeitlicher, sondern auch in räumlicher Hinsicht. Es gibt es intensive Zeiten, wie die Blütezeit, aber danach wird es für viele Lodges etwas ruhiger. Auch das muss angegangen werden."

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Stärkung des Angebots durch Investitionen und Vernetzung

Der Schwerpunkt des Zukunftsplans "Gästeplan 2026-2031" liegt auf dem Landschaftstourismus, einer besseren saisonalen Verteilung, mehr Rentabilität und einem internationaleren Image unserer Provinz. Zu diesem Zweck wurde eine Reihe von Zielen formuliert, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen.

Zunächst möchte Visit Limburg den Unternehmern in diesem Bereich zusätzliche Unterstützung bieten und die verschiedenen Sektoren dazu bringen, stärker zusammenzuarbeiten. Dadurch soll das Angebot gestärkt und den Unternehmern mehr Spielraum für Investitionen gegeben werden.

"Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Gastgewerbe als atmosphärisches Bindeglied im Mehrtagestourismus und auf der Gewinnung von Talenten in einem angespannten Arbeitsmarkt. Wir stärken unsere Unternehmer im Sinne der Nachhaltigkeit, damit Limburg zu einer widerstandsfähigen, zukunftsorientierten Tourismusregion heranwächst", so Olaerts.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Landschaftstourismus

Darüber hinaus soll der Landschaftstourismus weiter ausgebaut werden, indem Rad- und Wanderwege mit authentischen Landschaften und lebendigen Dorf- und Stadtzentren verbunden werden. Nach Aussage von Laura Olaerts wird es in Limburg vorerst keine zusätzlichen „Raderlebnisse“ geben.

"Es geht nicht um mehr, sondern um bessere Routen", betonte Olaerts: "Wir haben sehr schöne Fahrradrouten, aber man kann hier auch schöne Wanderungen machen. Wir haben die Landschaft als großen Trumpf. Wir wollen vor allem auf diese Wanderwege setzen. Das sind Routen, die sich perfekt in die Landschaft einfügen und die den Touristen wirklich etwas bieten."

Förderung als Leitregion

Der Landschaftstourismus soll ein großes Aushängeschild werden, so Olaerts. Visit Limburg möchte die Provinz als Leitregion für einen sinnvollen Landschaftstourismus fördern. Zu diesem Zweck werden Kampagnen durchgeführt, um die Reisebereitschaft zu erhöhen und Wiederholungsbesuche zu fördern.

"Bei unserer Werbung geht es nicht um Masse, sondern um einen Mehrwert", erklärt Olaerts: "Tourismus und Natur stärken sich in Limburg gegenseitig. Durch die Förderung von Orten, an denen Landschaft und Erlebnis Hand in Hand gehen, fördern wir den Respekt für die Umwelt und stärken die Individualität unserer Region."

"Zu den Zielgruppen gehören Paare, Familien, Freundeskreise und kleine Unternehmerteams aus Flandern, den Niederlanden und Deutschland. Auch die Limburger selbst bleiben als Nutzer und Botschafter des touristischen Angebots wichtig," so die limburgische Provinzabgeordnete für Tourismus abschließend. 

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5