Der Verband der belgischen Banken, Febelfin, und das Unternehmen hinter der Identifikations-App itsme, Belgian Mobile ID, warnen vor Betrug. Kriminelle rufen an oder schicken eine E-Mail mit der Nachricht, dass eine dringende Situation vorliegt, die geklärt werden muss. Die Betroffenen werden dann dazu aufgefordert, die itsme-App zu öffnen und dort einen Vorgang zu genehmigen.
Warnung vor Online-Betrug über die belgische Identifikations-App istme
In Wirklichkeit genehmigen Sie aber eine Überweisung an den Betrüger. Eine telefonische oder digitale Anfrage bezüglich eines Vorgangs via itsme lehnt man am besten sofort ab, sagt Isabelle Marchand von Febelfin: „Die Alarmglocken sollten läuten, wenn Sie eine Aktion in itsme genehmigen müssen, die Sie nicht selbst initiiert haben.“ Febelfin rät, den Kontrollbildschirm in der itsme-App genau zu prüfen und nie etwas zu genehmigen, ohne es selbst initiiert zu haben.
Lassen Sie sich nicht stressen
Es wird immer schwieriger, solche Nachrichten oder Anrufe abzufangen. Febelfin und Belgian Mobile ID geben daher einige Tipps, wie man Betrüger überlisten kann.
Lehnen Sie immer eine Aktion in der itsme-App ab, die Sie nicht selbst initiiert haben.
Betrüger wollen sie beunruhigen, daher sollten Sie niemals überstürzt eine Aktion über itsme durchführen. Lesen Sie den Kontrollbildschirm genau durch, denn dort finden Sie den Namen des Dienstleisters, die gewünschte Aktion und die Beträge, die gezahlt werden sollen. Wenn es verdächtig aussieht, lehnen Sie es ab.
Ihre Bank, itsme oder Card Stop werden Sie niemals anrufen, um ein dringendes Problem zu lösen.
