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Keine Hochbauten in De Haan - Gemeinde lehnt Bauantrag ab

Im beliebten Küstenbadeort De Haan wird auch weiterhin kein Hochhaus oder Wohnturm gebaut und dies schon gar nicht an der Strandpromenade. Dies unterstrich der Gemeinderat des Ortes. Ein Projektentwickler wollte an der Ecke Seedeich/Rochehelling im Ortsteil Wenduine einen Wohnturm bauen, doch daraus wird nichts. 

Andreas Kockartz
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De Haan will sich von den anderen Küstenorten, deren Strandpromenaden von Hochbauten verunziert werden, abheben. Die Antwort des Gemeinderates von De Haan im Rahmen der Ablehnung des Bauantrags war denn auch deutlich. „Wir wollen solche Projekte in unserer Gemeinde nicht,“ sagte Bürgermeister Wilfried Vandaele (Lijst Burgemeester).

Der Projektentwickler hatte sich lediglich mit einem schriftlichen Antrag an den Gemeinderat von De Haan gewendet und reichte bislang noch keinen konkreten Bauantrag ein, wie der Bürgermeister gegenüber VRT NWS sagte: „Wir haben das im Kollegium besprochen, doch niemand war damit einverstanden. Wir bleiben bei unserem Standpunkt, den Niedrigbau beizubehalten. Solche Projekte wollen wir nicht.“

Bürgermeister Vandaele erinnert in diesem Zusammenhang an die Kontroverse um das Hochbauprojekt „Petit Rouge“ in Blankenberge: „Da erscheint mir unser Standpunkt als ein weiser Beschluss.“

Der auch bei Touristen aus Deutschland beliebte Badeort an der belgischen Nordseeküste unterscheidet sich von allen anderen Ortschaften dort dadurch, dass hier eben keine Hochhäuser und Wohntürme zu finden sind. Bürgermeister Vandale: „Es erfordert ständige Aufmerksamkeit, um den Niedrigbau beizubehalten. Doch gerade der kleine Maßstab ist für unsere Gemeinde so typisch und so atypisch für die Küste. Das müssen wir wirklich so lassen.“ 

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