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7-mal mehr giftige Petermännchen an der belgischen Küste als im letzten Jahr

An der belgischen Nordseeküste wurden 7-mal mehr kleine Petermännchen gezählt als im letzten Jahr. Das berichtet das Flämische Institut für die See (VLIZ). Dem giftigen Fischchen geht es auch und gerade wegen des warmen Strandwassers der Nordsee gut. "Wer am Strand im Wasser spazieren geht und einen schmerzhaften Stich vermeiden will, trägt am besten Wasserschuhe", heißt es in einem Ratschlag des Instituts.

Andreas Kockartz
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Das Kleine Petermännchen ist ein 10-15 Zentimeter langer Fisch, der in der Nordsee weit verbreitet ist. Tagsüber lebt er eingegraben im feuchten Sand im Strandboden und in der Brandung. Wer barfuß auf ein vergrabenes Exemplar tritt, riskiert einen bösartigen und schmerzhaften Stich seiner giftigen Stacheln.

Die Daten des VLIZ-Beobachtungsnetzwerks SeaWatch-B zeigen, dass die Art in diesem Jahr 7-mal häufiger vorkommt als im April, Mai und Juni letzten Jahres. "Mit durchschnittlich einem Fisch pro 70 Quadratmeter ist die Wahrscheinlichkeit, auf ein Petermännchen zu treffen, recht hoch und inzwischen 10 bis 15 Mal höher als Ende der 1990er Jahre", so das VLIZ.

Wassersandalen

Der Fisch bevorzugt wärmere Wassertemperaturen. "Eine sich schnell erwärmende Nordsee und warme Wassertemperaturen an den Stränden sehr früh im Sommer spielen der Art in die Hände", so das VLIZ. Das Gift verursacht einen heftigen Schmerz und möglicherweise Übelkeit. An der Einstichstelle - meist am Fuß - kommt es zu einer Schwellung.

Wer gestochen wird, sollte die Wunde so schnell wie möglich in eine warme Flüssigkeit tauchen. Auch ein Föhn kann wirksam sein. "Aber wer auf Nummer sicher gehen will, der zieht am besten Wassersandalen an“, so der Rat von VLIZ.

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