In der Region Brüssel-Hauptstadt sind aktuell 106 Engpassberufe registriert. Dies geht aus einer Liste hervor, die vom regionalen Arbeitsvermittler Actiris erstellt wurde. Engpassberufe sind Berufe, die schwer zu besetzen sind. Dies kann daran liegen, dass es zu wenige Bewerber gibt, dass die Bewerber nicht über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder dass die Arbeit schwer und schwierig ist
Mehr als 100 Engpassberufe in Brüssel mit Neueinsteigern wie Metzger und Bäcker
Neu auf der Liste der Brüsseler Engpassberufe: Bäcker, Metzger und Grünflächenarbeiter. Andere Berufe stehen schon seit Jahren auf der Liste, z.B. Lehrer und Krankenschwestern, Gastronomiepersonal und alle Arten von Bauberufen.
Es gibt in der Brüsseler Region aber auch einige Berufe, die nicht mehr als Engpassberufe bezeichnet werden, insbesondere im Verkaufsbereich, sprich im Einzelhandel.
Warum wird ein Beruf zu einem Engpassberuf? "Manchmal gibt es einfach zu wenig Bewerber für die freien Stellen", sagt Romain Adam von Actiris: "Andererseits gibt es Berufe, für die es genügend Bewerber gibt, die aber beispielsweise nicht über die erforderliche Ausbildung verfügen. Und schließlich gibt es Berufe mit schwierigen Arbeitsbedingungen, wie Abend- und Nachtarbeit, Wochenendarbeit oder körperlich anstrengende Tätigkeiten."
