Die Brüsseler Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung über den Missbrauch von Samenspenden in mehreren belgischen Fruchtbarkeitszentren eingeleitet. Wie viele und welche Zentren betroffen sind, ist derzeit noch unklar.
Die FAAG, das belgische Bundesamt für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte, hatte Anfang des Monats mitgeteilt, dass es Informationen über den Spenderskandal um den dänischen Spender, der auch in unserem Land Kinder gezeugt hat, an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet hat.
Konkret teilte die FAGG mit, sie habe die Staatsanwaltschaft gebeten, gegen zwei der drei Fertilitätszentren zu ermitteln, die die gesetzliche Höchstzahl von sechs Frauen pro Samenspender nicht eingehalten hätten.
