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Inland
Justiz

Belgischer Polizist bei Verfolgungsjagd hinter der französischen Grenze ums Leben gekommen

Ein belgischer Polizist ist in Frankreich bei einem Einsatz kurz hinter der Grenze ums Leben gekommen. Dies berichten lokale französische Medien. Die belgische Bundespolizei bestätigte diese Berichte. Der Beamte soll bei einer Verfolgungsjagd getötet worden sein. 

Andreas Kockartz
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Lokalen Medien zufolge ereignete sich der Unfall am Dienstabend gegen 23 Uhr 45 auf der D14 bei Angevillers in der französischen Region Moselle. Belgische Polizeifahrzeuge hatte den Berichten zufolge von Belgien aus bereits eine halbe Stunde lang ein Fahrzeug verfolgt, das sich weigerte, für eine Kontrolle anzuhalten. Die Polizisten gingen davon aus, dass sich in dem verdächtigen Fahrzeug Drogen befanden. 

Während der Verfolgung kam es zu einem Zusammenstoß. Danach stiegen die beiden Insassen des verfolgten Fahrzeugs aus und wollten zu Fuß weiterfliehen. Die Polizisten liefen den Flüchtenden daraufhin nach. Einer der Verdächtigen und ein belgischer Polizist wurden getötet, als sie von einem herannahenden Auto erfasst wurden, das nichts mit der Verfolgung zu tun hatte. Beide, sowohl der Polizist, als auch der Verdächtige starben noch am Unfallort. 

"Wir bedauern, bestätigen zu müssen, dass ein Kollege der Straßenpolizei während eines Polizeieinsatzes kurz hinter der Grenze zu Frankreich getötet wurde", sagte Sprecherin Ann Berger: "Aus Respekt vor seiner Familie, seinen Freunden und engen Kollegen geben wir vorerst keine weiteren Einzelheiten bekannt. Unsere Gedanken sind bei ihnen."

Auch Innenminister Bernard Quintin (MR) sprach sein Beileid aus. "Letzte Nacht wurde ein belgischer Polizeibeamter während einer Operation gegen den Drogenhandel getötet", heißt es auf X: "Meine Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Kollegen und seinen Angehörigen. Respekt an alle Polizisten, die jeden Tag unter oft gefährlichen Umständen für unsere Sicherheit arbeiten."

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