Zum Hauptinhalt springen

Warmes Wetter am Wochenende: Mehr Strandretter in Ostende, mehr Züge in Richtung Küste

In Ostende werden an diesem Wochenende vier zusätzliche Rettungsschwimmer in dem Badebereich eingesetzt, in dem diese Woche zwei Jugendliche in Schwierigkeiten geraten sind. In diesem Bereich zwischen dem Casino und dem Hafenkanal ereignen sich die meisten Zwischenfälle. Dies ist auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen. Die Zone ist für diejenigen, die mit dem Zug aus dem Landesinneren kommen, leicht zugänglich. Daher ist es dort bei schönem Wetter immer sehr voll - Oft mit Jugendlichen, die keine guten Schwimmer sind. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Für das kommende heiße Wochenende werden daher zusätzliche Rettungsschwimmer angefordert. Stadtrat Björn Pannecoucke (Vooruit), in Ostende u.a. für Gesundheit und Wohlfahrt zuständig, sagte dazu gegenüber VRT NWS: „Die Menschen sind weniger mit den Gefahren des Meeres vertraut und darum ist es für sie so, dass diese Zone gefährlicher ist. Das sind neue Zonen. Sie reichen bis zum Kasino, ab dem Stück am Wellenbrecher und das ist einfach die am meisten frequentierte Stelle am Strand. Dort ereignen sich die meisten Vorfälle.“

Es sei wichtig, so Pannecoucke, dass die Menschen wissen, dass das Meer sehr gefährlich ist: „Der tiefste Punkt, an dem man sich aufhalten sollte, ist die Hüfthöhe.“

Die Küstenbadeorte gehen von hunderttausenden Tagestouristen am kommenden Wochenende aus, denn im Landesinnern wird mit bis zu 32°C gerechnet und an der Küste ist es nun mal kühler. Das Königliche Wetteramt KMI gibt denn auch die Wetterwarnung „Code Gelb“ für Hitze aus. 

Sonderzüge zur Küste

Die belgische Bahngesellschaft NMBS/SNCB wird an diesem Wochenende, sowohl am Samstag als auch am Sonntag, morgens zusätzliche Züge zur Küste und und abends zurück einsetzen. „Es werden tropische Temperaturen vorhergesagt und viele Menschen werden Abkühlung an der Küste suchen. Daher werden die Bahnhöfe überfüllt sein“, sagte Bahnsprecher Bart Crols gegenüber VRT NWS.

Er warnt davor, dass sich die Wartezeiten auf Züge aufgrund des großen Andrangs länger sein könnten und dass die Züge entsprechend voll sein werden. Die Bahngesellschaft rät den Reisenden also dazu, Wasser mitzunehmen und die Hauptverkehrszeiten so weit wie möglich zu vermeiden.

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5