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Inland
Justiz

2 Mitarbeitende im Sint-Pieters-Krankenhaus Brüssel niedergestochen, Notaufnahme geschlossen

Im Brüsseler Sint-Pieter-Krankenhaus hat ein Patient zwei Mitarbeitende mit einem Messer angegriffen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt. Bei den Opfern handelt es sich um eine Pflegekraft und einen Sozialarbeiter. Der mutmaßliche Täter konnte festgenommen werden. Die Notaufnahme des Krankenhauses ist vorübergehend geschlossen.

Belga Martina Luxen
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„Heute Vormittag hat ein Patient aus bislang unbekannten Gründen zwei Mitarbeitende im Sint-Pieters-Krankenhaus niedergestochen“, so Laura Demullier von der Brüsseler Staatsanwaltschaft: „Der Verdächtige konnte sofort festgenommen werden.“ Die beiden Opfer schweben nicht in Lebensgefahr.

„Die ersten Ermittlungen laufen. Das Labor der belgischen Kriminalpolizei vor Ort befragt Zeugen. Auch die Staatsanwaltschaft wird vor Ort sein. Der polizeiliche Opferschutzdienst ist ebenfalls vor Ort, um Zeugen zu betreuen, da es sich um sehr schwerwiegende Vorfälle handelt.“

Ohne konkreten Anlass

Warum der Mann die beiden Opfer plötzlich mit einem Messer angriff, ist derzeit unklar. Der Verdächtige soll sich im Wartebereich aufgehalten und die beiden ohne ersichtlichen Grund attackiert haben. Der aktuelle Zustand der Opfer ist nicht bekannt.

„Die Notaufnahme des Sint-Pieters-Krankenhauses wurde aufgrund des Vorfalls vorübergehend geschlossen“, so Demullier weiter. „Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet und gibt derzeit keine weiteren Kommentare ab.“

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