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“Rote Linie” für Gaza: Mehr als 75.000 Menschen demonstrieren in Brüssel für ein Ende des Nahost-Konflikts

Am Sonntag haben in Brüssel weit mehr als 75.000 Menschen ein Ende der Gewalt in Gaza gefordert. Viele der Teilnehmer waren in Rot gekleidet, denn die Veranstaltung stand unter dem Motto „Rote Linie“. Damit wurde gegen den Völkermord gegen die Palästinenser durch Israel ebenso protestiert, wie auch gegen die Passivität Europas in dieser Frage.

Andreas Kockartz
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Es sei an der Zeit, diesen Völkermord zu stoppen und dass die Politik in Europa ihre Verantwortung übernehme. Überdies müssten alle Hilfsleistungen für die betroffene Bevölkerung im Gazastreifen wieder in vollem Umfang ermöglicht werden, so die Organisatoren dieser Demonstration.

Hier sei eine „Rote Linie“ überschritten worden und dies unterstrichen in der belgischen und europäischen Hauptstadt nach Medienberichten zwischen 75.000 und 100.000 Demonstranten. Nach Ansicht der Organisatoren sei dies der Beweis dafür, dass die Menschen in Belgien erwarten, dass die Politiker aus den eigenen Land und die der Europäischen Union ihre Verantwortung übernehmen müssten, um den Völkermord in Gaza zu beenden.

Dazu würden deutliche Sanktionen der belgischen Regierung gegen Israel gehören, wie z.B. Wirtschaftssanktionen und ein Verbot jeglicher Waffenlieferungen von Seiten belgischer Unternehmen und möglicher Waffentransporte über unser Land.

Rund 150 Organisationen und Vereinigungen aus dem gesamten Mittelfeld in Belgien hatten zu dieser Demo aufgerufen, doch dass sich so viele Menschen an der „Roten Linie“ für Gaza beteiligen würden, war so nicht erwartet worden.    

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