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In Dendermonde in Ostflandern werden kommunale Dienstleistungen privatisiert

Der Stadtrat von Dendermonde (Foto Rathaus) hat sich in einer Abstimmung dafür entschieden, einige kommunale Dienstleistungen zu privatisieren. Die christliche Beamtengewerkschaft ACV zeigte sich enttäuscht darüber und will diesen Beschluss jetzt juristisch anfechten. 

Andreas Kockartz
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Die geplanten Privatisierungen von kommunalen Einrichtungen betreffen 166 städtische Personalmitglieder, 14 % des Personalbestandes in der Gemeindeverwaltung von Dendermonde. Der Stadtrat der ostflämischen Stadt sah sich aufgrund finanzieller Schwierigkeiten zu diesem Schritt gezwungen.

Privatisiert werden jetzt die zentrale Küche der Gemeinde, die Putzdienste und eine Kindertagesstätte. Die größten Sorge betrifft die Arbeitsbedingungen, unter denen die Mitarbeiter dieser Bereiche unter einer privatwirtschaftlichen Firma eingestellt werden, so die Gewerkschaft. 

Die ACV fordert, dass die Betroffenen mindestens unter den aktuellen Bedingungen weiterbeschäftigt werden sollen, während die Stadtverwaltung dies nur für maximal ein Jahr garantieren kann und will. Damit sind die Gewerkschaften aber nicht einverstanden. Sie fordern langfristige Sicherheiten und Arbeitsverhältnisse für die betroffenen Mitarbeiter. 

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