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Inland
Wirtschaft

Der Port of Limburg in Genk setzt auf Nachhaltigkeit

Der im März in Genk in der Provinz Limburg eröffnete Binnenhafen „Port of Limburg“ setzt auf Nachhaltigkeit und arbeitet in Kürze mit 2 elektrischen Binnenschiffen auf der Verbindung Genk-Antwerpen. Dies wurde diese Woche anlässlich der Eröffnung des neuen Containerterminals bekannt.

Andreas Kockartz
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Das Terminal auf dem Gelände in Genk, wo sich früher das Ford-Werk befand, ist zwar bereits seit dem 1. März in Betrieb, wurde aber jetzt erst offiziell eingeweiht. Dass der Hafenbetrieb auf Nachhaltigkeit setzen werde, war bereits bekannt, doch die Ankündigung, dass diese beiden elektrischen Binnenschiffe, die überdies auch unbemannt bzw. ferngesteuert fahren können, war eine Neuankündigung. 

Die beiden Binnenschiffe fahren mit Batterien und können bis zu 4 Lagen Container laden. Ihr Schadstoffausstoß beträgt nach Angaben von Hafen-CEO Benjamin Hermans (Foto oben) nur etwa ein Zehntel dessen, was ein herkömmliches Binnenschiff ausstößt. 

„Wir setzen auf intelligente und grüne Konnektivität“, so Hermans: „Neben der Tatsache, dass diese beiden Schiffe den Schadstoffausstoß im Vergleich zum Straßentransport deutlich senken, sind diese auch fernzusteuern. Damit kombinieren wir Effizienz mit dem Wunsch nach Nachhaltigkeit.“ 

Investition in die Sicherheit

Der Port of Limburg legt seinen Fokus neben der Nachhaltigkeit auch auf Sicherheit. Beim Bau wurden hohe Umzäunungen, deutlich angepasste Infrastrukturen, Zugangskontrollpunkte und Wärme- sowie Trackingkameras gebaut und eingerichtet. Nicht zuletzt will man hier mit Drohnen gegen Drogenschmuggel via Port of Limburg vorgehen. 

In den ersten drei Betriebsmonaten sind im Genker Binnenhafen noch keine Drogen festgestellt oder beschlagnahmt worden, so CEO Hermans: „Wir haben einen neuen Standard auf Basis von ‚inland terminal security‘ eingesetzt. So können wir jeden LKW-Fahrer, der auf unser Gelände kommt, intensiv kontrollieren und dank ‚Blockchain-Technologie‘ können wir jeden einzelnen Container nachverfolgen.“ 

350.000 Container pro Jahr

Der Port of Limburg schafft eine Verbindung zwischen der Euregio Maas-Rhein und den belgischen und niederländischen Seehäfen und nimmt damit auch eine entscheidende Rolle in der lokalen und regionalen Wirtschaft ein. 

Aktuell ist vorgesehen, per Anno etwa 70.000 Container umzuschlagen, doch das Ziel ist, diese Zahl auf bis zu 350.000 Container pro Jahr auszubauen, die z.B. zwischen Genk und Antwerpen bzw. Rotterdam auf den Binnenschifffahrtswegen zu befördern.    

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