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„Lokaler Aktivierungsplan“ in Flandern: 13.500 Sozialhilfeempfänger in einem Jahr einen Job

Innerhalb eines Jahres haben die flämischen Städte und Gemeinden 13.550 Empfänger von existenzsichernden Einkommen mit finanzieller Unterstützung der Landesbehörden zu einem Arbeitsplatz verholfen. Es sind allerdings noch viele weitere Anstrengungen erforderlich, um den höheren Zustrom von Sozialhilfeempfängern aufzufangen, der aufgrund der Einschränkung der Arbeitslosenunterstützung zu bewältigen sein wird, wie mehrere flämische Zeitungen am Freitag schreiben.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Zwischen dem 1. Dezember 2023 und dem 30. November 2024 haben 115 lokale Verwaltungen im belgischen Bundesland Flandern 13.550 Sozialhilfeempfänger zu einem Arbeitsplatz geführt - 5.000 Personen mehr als ursprünglich angestrebt. 

„Eine beeindruckende Zahl“, sagt die flämische Ministerin für Inneres und Sozialwirtschaft, Hilde Crevits (CD&V): "Die lokalen Behörden kennen ihre Menschen, ihre Herausforderungen und ihre Möglichkeiten. Dank des ‚Lokalen Aktivierungsplans‘ haben sie den Raum und die Unterstützung erhalten, um mehr Menschen als je zuvor zu Arbeit und Selbstständigkeit zu verhelfen."

Bei der ersten Ausschreibung des „Lokalen Aktivierungsplans“ stellte die flämische Regierung den Kommunen einen Topf mit 7 Mio. € zur Verfügung, aus dem weitere Sozialhilfeempfänger aktiviert werden sollten. 

Kleinigkeit? 

In der Zwischenzeit wurde ein zweiter Subventionsschub von 8,5 Mio. € freigemacht. Es wird erwartet, dass damit noch bessere Ergebnisse erzielt werden. Während sich in der ersten Runde 115 Kommunen beteiligten, haben sich jetzt 195 Kommunen dem „Lokalen Aktivierungsplan“ angeschlossen.

Die Initiative kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahl der Flamen, die Sozialhilfe beziehen, Jahr für Jahr steigt, wenn auch weniger stark als in der Wallonie oder Brüssel. 

Sie ist auch nur eine Kleinigkeit im Vergleich zu den Herausforderungen, die auf die Gemeinden aufgrund der zeitlichen Begrenzung des Arbeitslosengelds durch die belgische Bundesregierung zu kommen, wie die flämischen Medien suggerieren. 

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