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ÖPNV in Brüssel: Öffentliche Untersuchung für die neue Straßenbahnlinie 15 zwischen Belgica und Nordbahnhof

Die öffentliche Untersuchung für die neue Straßenbahnlinie 15 in Brüssel ist angelaufen. Diese neue Linie soll die Haltestelle Belgica zwischen Koekelberg und Thurn&Taxis mit dem Nordbahnhof verbinden und soll später sogar bis zum Bahnhof Brüssel-Zentral verlängert werden. Die Bürger können bis Anfang Juli ihre Meinung dazu äußern, wie die Nachrichtenplattform BRUZZ meldet.

Andreas Kockartz
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Die Straßenbahn wird auf der neuen Linie 15 auf einer eigenen Bettung fahren und die Haltestellen Belgica, Vanderstichelen, Picard, Suzan Daniel, Bolivar und Nordbahnhof bedienen. In einer zweiten Phase ist geplant, die Linie über die Pachecolaan bis zum Bahnhof Brüssel-Zentral zu verlängern. Langfristig soll die Straßenbahnlinie 15 die gesamte Hauptstadt diagonal von Nordwest nach Südost durchqueren.

Entlang der Strecke wird der öffentliche Raum komplett umgestaltet. So wird beispielsweise der Kreisverkehr am Werrieplein durch eine T-Kreuzung ersetzt, wodurch dort Platz für Terrassen und Grünflächen geschaffen wird. Die Simon Bolivarlaan wird zu einem grünen Boulevard mit Vorrang für Fußgänger und Menschen mit mobiler Einschränkung umgestaltet. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Verbesserung der Regenwasserversickerung ergriffen, wodurch die Gefahr von Überschwemmungen in tiefer gelegenen Stadtteilen wie an der Picardstraat und der Havenlaan verringert werden soll.

„Entscheidender Link“

Entlang der gesamten Strecke werden 180 Bäume gepflanzt. Auch Bänke und Stadtmobiliar werden aufgestellt. Die Region Brüssel-Hauptstadt ist sich der Tatsache bewusst, dass die Parkplatzproblematik nicht ignoriert werden kann und wird dieses Projekt mit Maßnahmen zum Ausgleich von Parkplätzen an den Stellen begleiten, an denen diese entfernt werden müssen.

„Die Straßenbahnlinie 15 ist eine wichtige Verbindung zur Verbesserung der Dienstleistungen für die Bürger im Nordwesten Brüssels, aber auch für die Lebensqualität im Maritimen Viertel“, sagt Brüssels geschäftsführende Mobilitätsministerin Elke Van den Brandt (Groen): „Es ist auch eine hervorragende Gelegenheit, diese vollständig asphaltierte Achse zu einem Gewinn für Molenbeek zu machen, mit Grünflächen, die die Versickerung von Wasser fördern, mit Räumen zum Entspannen, mehr Verkehrssicherheit und einem schnellen und bequemen öffentlichen Nahverkehr."

Die Bürgerbefragung läuft noch bis zum 3. Juli und für den 17. Juli ist eine entsprechende Sitzung des regionalen Brüsseler Konsultationsausschuss geplant. Die Bürgerinnen und Bürger können die Pläne auf der Website Openpermits.brussels einsehen und ihre Ansichten über ihre jeweilige Gemeindeverwaltung mitteilen. Die Arbeiten sollen im Jahr 2026 beginnen.

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