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Inland
Politik

Sozialverhandlungen für mehr Kaufkraft gescheitert

Die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften, den Arbeitgeberverbänden und Vertretern der belgischen Bundesregierung – die sogenannte 10er-Gruppe – zur Steigerung der Kaufkraft im Land sind am Dienstag ergebnislos zu Ende gegangen. 

Andreas Kockartz Belga
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Die Gewerkschaften fordern jetzt von der belgischen Bundesregierung, dass diese in Eigenverantwortung eine Anhebung der sogenannten „Mahlzeitschecks“ (Foto oben, auch als "Ticket Restaurant" bekannt) durchführt. Dies sind Lohn- bzw. Gehaltszusätze, die beim Kauf von tagtäglichen Dingen des Lebens in Warenhäusern umgesetzt werden können. 

Inzwischen sind die Gespräche über ein interprofessionelles Abkommen bzw. zu einem entsprechenden Tarifabkommen völlig festgefahren. Nach Angaben von Regierung und Arbeitgebern sei es unmöglich, die Lohnnorm im laufenden und im kommenden Jahr über den Index hinaus anzuheben. 

Jetzt gelten die Sozial- und Tarifverhandlungen als gescheitert. Die Gewerkschaften drängen jetzt auf einen Rahmen, um die Anhebung der Mittel zur Finanzierung der „Mahlzeitschecks“ zumindest auf Ebene der verschiedenen Sektoren in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst zu diskutieren. 

Das aktuelle Koalitionsabkommen der belgischen Mitte-Rechts-Regierung sieht vor, dass diese Lohn- und Gehaltszusätze in der laufenden Legislaturperiode zweimal um jeweils 2 € angehoben werden können.

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