In der Brüsseler Gemeinde Evere ist am Dienstagvormittag der erste Stein zum Bau des neuen belgischen Verteidigungsministeriums bzw. des neuen Hauptquartiers der belgischen Verteidigung gelegt worden. Das neue Gebäude entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum NATO-Hauptquartier (Foto). An der Konstruktion sind mehrere belgische Bauunternehmen beteiligt. Die Arbeiten unterliegen strengsten Sicherheitsvorkehrungen und -vorschriften. Das neue Hauptquartier ist moderner und sicherer und soll mehr Komfort bieten. Für den Bau sind rund 500 Mio. € veranschlagt.
Baubeginn für das neue Hauptquartier des belgischen Verteidigungsministeriums
Bundesverteidigungsminister Theo Francken (N-VA) betonte, dass die Investition, die zusammen mit der NATO-Kommandozentrale SHAPE „eines der größten Infrastrukturdossiers der letzten 20-30 Jahre“ sei, über das Baukonsortium NHQ Development vollständig in die belgische Industrie zurückfließen werde. Er erklärte auch, dass das Projekt zur Erfüllung der NATO-Norm, die derzeit 2 % des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) beträgt, beitrage.
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„Das Projekt bietet der Verteidigung ein sicheres und modernes Arbeitsumfeld, das an die Herausforderungen von heute und morgen angepasst ist“, sagte der stellvertretende Leiter des Verteidigungsministeriums, Frédéric Goetynck, und wies auf die Bedeutung von Sicherheit, Effizienz und operativer Verfügbarkeit im aktuellen geopolitischen Kontext hin: „Indem wir die Sicherheit von Anfang an in jeden Aspekt der Planung mit einbeziehen und mit mehrschichtiger Sicherheit arbeiten, sind wir auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Kritische Infrastrukturen müssen optimal geschützt werden“.


