Sechs Limburger Weine haben bei den belgischen Weinpreisen von Gault&Millau Preise gewonnen. Die Weinschlösser Genoels-Elderen und Schorpion erhielten eine Auszeichnung für ihren Schaumwein. In der Kategorie Weißwein gewannen die Weingüter Aldeneyck, Kitsberg, Clos d'Opleeuw und Gloire de Duras.
6 Weine aus der Provinz Limburg bei den belgischen Weinpreisen 2025 von Gault&Millau ausgezeichnet
Die belgischen Weinpreise von Gault&Millau wurden zum 3. Mal verliehen. Von den 27 Auszeichnungen gingen dieses Jahr sechs an Weine aus der flämischen Provinz Limburg. In der Kategorie Schaumwein wurden die Weinschlösser Genoels-Elderen und Schorpion ausgezeichnet.
Bei den Weißweinen gingen die Preise an die Weingüter Aldeneyck, Kitsberg, Clos d'Opleeuw und Gloire de Duras. Diese Preise sind durchaus Teil einer größeren belgischen Erfolgsgeschichte, denn dem Weinbau in unserem Land geht es gut. In diesem Jahr wurden 24 zusätzliche Domänen anerkannt und 29 neue Referenzen aufgenommen.
Harte Arbeit
Daniël Medart von der Weindomäne Kitsberg aus Heers hat bereits zum dritte Mal in Folge hier Preise erzielt, konnte aber zum ersten Mal den Hauptpreis gewinnen: „Wir sind überglücklich. Als ich hörte, dass mehr als 400 Weine vorgestellt wurden und dass wir unter den Auserwählten sein können, waren wir sehr glücklich. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass sich harte Arbeit auszahlt und dass es einen Platz für belgischen Wein gibt“.
Als Erklärung für die Anerkennung verweist Medart auf die intensive Arbeit: „Harte Arbeit, so einfach ist das. Wir machen alles selbst, vom Weinberg bis zur Flaschenabfüllung.“
Erfolg mit positiven Folgen
Peter Nijskens von Gloire de Duras in Sint-Truiden ist ebenfalls glücklich über die Auszeichnung. Für Nijskens ist es auch das dritte Mal, dass er bei den belgischen Weinpreisen eine Auszeichnung erhält: „Ich fühle mich wie im siebten Himmel. Ich habe einen Preis bei Gault&Millau gewonnen, was die höchste Auszeichnung ist. Die Leute kennen diese Namen und wollen dann deinen Wein probieren. Die Wirkung einer solchen Anerkennung ist enorm.“
Nijskens betont ebenfalls, dass solche Auszeichnungen durch harte Arbeit zustande kommen: „Wenn man nicht bereit ist, das zu tun, sollte man nicht in die Weinherstellung einsteigen. Wir sind ein Familienbetrieb. Jeder arbeitet mit und hat seine Stärken. Man ergänzt sich gegenseitig und man muss von den richtigen Leuten unterstützt werden. Die Hilfe von außen ermöglicht es uns, gute Trauben anzubauen.“
Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit der Journalismus-Studentin Sara Liebens von der PXL-Hochschule in Hasselt/Limburg verfasst.
