Der Süßwarenhersteller Haribo ruft in Belgien die 1-Kilogramm-Packungen der Cola-Fruchtgummis „Happy Cola F!ZZ“ zurück. In den Niederlanden waren in drei Tüten Spuren von Cannabis entdeckt worden.
Haribo ruft auch in Belgien Kilopackungen „Happy Cola F!ZZ“ zurück – nach Cannabis in niederländischen Süßigkeiten
Laut Haribo kann der Verzehr der betroffenen Produkte gesundheitliche Beschwerden verursachen. Es handelt sich um dieselbe Chargennummer, in der in den Niederlanden die Substanz gefunden wurde. In welchen belgischen Geschäften die Großpackungen verkauft wurden, ist derzeit nicht bekannt.
Welche Produkte sind betroffen?
Produkt: Happy Cola F!ZZ
Verpackung: 1-Kilogramm-Beutel
Mindesthaltbarkeitsdatum: bis Januar 2026
Produktionscode: L341-4002307906
Haribo bittet belgische Verbraucher*innen, die betroffenen Produkte nicht in die Geschäfte zurückzubringen, sondern sie inklusive Verpackung an folgende Adresse zu schicken:
HARIBO Belgien bv Duffelsesteenweg 233 2550 Kontich
Wer reklamiert, sollte seine Kontaktdaten und IBAN-Nummer angeben, um eine Rückerstattung zu erhalten.
Erkrankungen in den Niederlanden
Ende letzter Woche wurde bekannt, dass in den Niederlanden mehrere Personen – darunter auch Kinder – nach dem Verzehr der Cola-Fläschchen krank geworden sind. Die niederländische Lebensmittelaufsicht NVWA erklärte, dass bislang drei Tüten betroffen seien. Wie die Cannabis-Spuren in die Süßigkeiten gelangten, ist noch unklar.
Rückruf in drei Ländern
Aus Vorsicht ruft Haribo die gesamte betroffene Charge in Niederlande, Belgien und Luxemburg zurück. „Die Untersuchung betrifft eine begrenzte Anzahl an Meldungen und ein spezifisches Produkt im Osten der Niederlande“, so Patrick Tax, Marketingleiter für Haribo Belgien und Niederlande.
Keine Vorfälle in Belgien gemeldet
Laut der belgischen Lebensmittelbehörde FAVV gibt es bislang keine Meldungen über gesundheitliche Beschwerden in Belgien. Sollte jemand das Produkt konsumiert haben, wird empfohlen, sofort ärztlichen Rat einzuholen.
